Shriek

Shriek

Wye Oak

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

„Mimimimimi!“ - Als würde das Cover des vierten Wye Oak Albums die Reaktionen all derer vorweg nehmen, die sich ein weiteres, folkiges Indierockalbum des Duos aus Baltimore gewünscht haben. Nach einer Dekade und drei Alben vollziehen Wye Oak auf „Shriek“ eine Kehrtwende und lassen sich dabei durch nichts aus der Ruhe bringen.

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Wo sind die Gitarren hin? Wye Oak haben sie weitgehend eingemottet und sich dafür Synthies angeschafft. Der Bass tritt in Songs, wie dem Slo-Mo-Disco-Stück „Despicable Animal“, mehr in den Vordergrund. „Shriek“ braucht ein paar Songs Anlauf, bis man das Tempo der neuen Songs von Wye Oak in sich aufgenommen hat. Erst mit „Sick Talk“ scheinen Wye Oak ihrem neuen Style selbst vollständig zu vertrauen. Dann aber nimmt dieses Album Fahrt auf, ohne dafür sein gemächliches Tempo aufzugeben.

DOWNLOAD: "Civilian" von Wye Oak (aus dem Album "Civilian")

Wye Oak - The Tower

In „Paradise“ kehren die Gitarren wieder deutlich vernehmbar zurück, müssen sich aber gegen einen nervös zuckenden Groove behaupten, bevor Wye Oak mit „I Know The Law“ endgültig in andere Sphären entschweben. Mutig, nach zehn Jahren sich selbst und die eigenen Songs in Frage zu stellen. Mindestens einen neuen Fan haben Jenn Wasner und Andy Stack mit „Shriek“ aber schon gewonnen, ihre letzten Alben haben mich weitgehend kalt gelassen.

DOWNLOAD: "Take It In" von Wye Oak (aus dem Album "The Knot")

"Shriek" von Wye Oak erscheint am 25.04.2014.

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