Odd Blood

Odd Blood

Yeasayer

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Yeasayer haben ein Herz für alle Verliebten und Liebenden und spendieren zum Valentinstag ihren Song "I Remember" nebst zweier Remixe und einem herzzerreißenden Video

Man wünschte sich, Yeasayer hätten schon für ihren Erstling "All Hour Cymbals" über eine Produktion verfügt, wie sie „Odd Blood“ bekommen hat. Denn das zweite Album der inzwischen zum Trio geschrumpften New Yorker funkelt und blitzt auf Hochglanz poliert.

Eine Zäsur muss her. Yeasayer wollen sich mit „Odd Blood“ gar nicht groß auf Vergleiche mit dem Vorgänger einlassen. Entsprechend düster und verquer klingt der Opener „The Children“ und lässt zunächst alles vermissen, was „All Hour Cymblas“ ausmachte: ein Hang zur Theatralik, hymnische Momente und ein unter der Oberfläche gärender Wahnsinn. Bei „The Children“ scheint nur noch Wahnsinn übrig geblieben zu sein.

„Ambling Alp“, ihre vorab veröffentlichte Boxerhymne, wischt aber alle Zweifel am Geisteszustand von Yeasayer beiseite. Die großen Momente von „All Hour Cymbals“ sind immer noch da, nur größer, glänzender. Man merkt „Odd Blood“ das gewachsene Wissen um die eigenen Möglichkeiten in jedem Moment an. Derart selbstbewusst leisten sich Chris Keating, Anand Wilder und Ira Wolf auch ein paar Volten. Exemplarisch vorgeführt in „I Remember“, dessen Klimax auf halbem Weg endet. Mit „O.N.E.“ gibt es einen zweiten Song als kostenlosen Download, der zeigt, dass Yeasayer mit ihrem zweiten Album nicht bange sein muss. Im Gegenteil!

TONSPION UPDATE

✔︎ Die wichtigsten News zu Musik, Film, Streaming und Konzerten.
✔︎ Exklusive Verlosungsaktionen: gewinne Kopfhörer, Lautsprecher oder Tickets.
✔︎ Die besten Neuerscheinungen der Woche.
✔︎ Kostenlos & jederzeit abbestellbar.

 
 

Hinweise zu der Protokollierung der Anmeldung, Deinen Widerrufsrechten, dem Einsatz des Versanddienstleisters und der Erfolgsmessung erhältst Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ähnliche Künstler

Empfohlene Themen