Things Are Not What They Used To Be

Things Are Not What They Used To Be

Zoot Woman

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Es hat ewig gedauert: Ganze sechs Jahre brauchten Zoot Woman für ihr drittes Album. Trotzdem macht die ursprüngliche Band von Stuart Price (Produzent von u.a. Seal, den Kilers und Madonna) einfach dort weiter, wo sie mal aufgehört hat. 

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Während die Auftraggeber des Star-Produzenten Price weltweit Millionen Platten verkaufen und auf das Händchen des 31-Jährigen schwören, verkauft seine eigene Band wahrscheinlich gerade mal ein paar tausend, vornehmlich in UK und Deutschland.

Das hat sie eigentlich nicht verdient, denn Zoot Woman vestehen es wie kaum eine andere Band, den Pop der Achtziger Jahre in die Gegenwart zu projizieren.

Allerdings überrascht das dritte Album nicht mehr so wie seine Vorgänger. Das liegt wohl schlichtweg daran, dass sich Produzent Price und seine Band - die Gebrüder Blake und Beatrice Heatherly - ihrem Sound konsequent treu bleiben.

So hat ihr neues Werk mit "We Won´t Break" und "Lonely By Your Side" zwei große Hits zu bieten: ansonsten die gewohnte Kost. Allerdings auf höchstem Niveau. Trotz der perfekten Produktion beziehungsweise dank Johnny Blakes charismatischer Stimme klingen die Briten niemals nur wie ein digitales Konzept. Ihr Pop ist zwar mit scharfen Verstand berechnet, aber subtile Emotion verleiht auch diesem Album eine Seele. Zoot Woman setzen Maßstäbe, an denen anderen Bands kontinuierlich scheitern.

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