Zoot Woman

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Zoot Woman

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Zoot Woman waren vor wenigen Jahren neben Ladytron eine der Bands, die das mittlerweile vielerorts verhasste 80er-Revival losgetreten haben. Mit Electro, Glamour und Rock´n Roll produzierten sie zwei Alben, auf denen quasi nur Hits zu finden sind.

Als das britische Trio um die Brüder Johnny & Adam Blake sowie Stuart Price 1995 bei Wall Of Sound seinen ersten Plattenvertrag unterzeichnete, war nicht abzusehen, welche Welle Zoot Woman einige Jahre später in Gang setzen würden. Mastermind Stuart Blake kapselte sich anfangs ab und produzierte unter dem Namen Les Rythmes Digitales recht erfolgreich Housetracks. Erst 2001 erschien das Debüt Living In A Magazine“ von Zoot Woman. Es wurde geliebt. Besonders von der hiesigen Presse. Ihr perfekt inszeniertes Auftreten in weißen Designer-Anzügen gab der ohnehin bereits abgehobenen Musik ein noch viel einzigartigeres Image. Ihre Songs sind Pop. Ihr Umgang mit Indierock, Electro, House und Wave der Achtziger schließt eine gröbere Schubladisierung weitestgehend aus. Das zweite Album „Zoot Woman“ ist sowohl von den ausgiebigen Tourneen der letzten Jahre als auch durch die fragwürdige Entwicklung des 80er-Revivals beeinflusst. Weniger Glamour, etwas mehr Indierock und insgesamt ruhiger. Dafür umso intensiver Pop. Zoot Woman gelten nicht umsonst als eine der Bands, die den momentanen Zeitgeist für viele Menschen musikalisch widerspiegeln. Liveaufnahmen der Stücke „Taken It All“ sowie „Holiday Home“ hat das Trio als Dankeschön für seine Fans auf ihrer Website veröffentlicht. Schöner Zug einer durch und durch schönen Band. (jw)

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