Zugezogen Maskulin - Alle gegen Alle (Artwork)

Alle gegen Alle

Zugezogen Maskulin

Album der Woche
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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gut
sehr gut

Schnell ducken, hier kommt der Rundumschlag: Zugezogen Maskulin erklären euch auf 12 Tracks gleichermaßen, warum euer Ossi-Bashing Schwachsinn und euer Instagram-Feed eine gesellschaftliche Belastung ist. 

Download & Stream: 

Audio Review: Zugezogen Maskulin - Alle gegen Alle 

Gute Nachrichten: Testo und grim104 haben sich gegen den vermeintlich leichten Weg entschieden und trotz aller Feuilleton-Lobeshymnen kein "Alles Brennt 2" gemacht. Weiterhin getragen von aggressiven Basslines und Synthie-Beats werden dieses mal nicht die großen Probleme der Welt, sondern die enormen Störfaktoren vor der eigenen Haustür begutachtet.

Ob du nun leidenschaftlicher Craftbeer-Trinker, Selfmade-Burger-Enthusiast, "Post-Bro" mit Vorliebe für Bartpflege-Produkte oder sogar Carl Jakob Haupt selbst bist - die Wahrscheinlichkeit, dass auch du auf diesem Album unter die Räder gerätst, ist sehr hoch und macht die Platte deshalb so unterhaltsam.

Musikalisch bleiben ZM ihrem Stil treu und werden dabei dennoch härter und sanfter zugleich. Der Grundton wirkt aggressiver und düsterer als auf dem Vorgänger, wird aber stellenweise durch überzeichnete Pop-Rap-Hooks abgefangen, welche besonders im Fall des Titeltracks auch als Seitenhieb-Hommage-Mix in Richtung Kraftklub & Co. aufgefasst werden dürfen.

"Alle gegen Alle" erfüllt schlichtweg die Erwartungen an ein neues Zugezogen Maskulin Album. Wer die vorherigen Veröffentlichungen der beiden Berliner mochte, wird sich auch an diesem Album kaum satt hören können. Wer nur schwer über die eigenen Macken lachen kann, wird hier jedoch seine ganz persönlichen Gegenspieler finden. Ein weiterer Grund in dieses Album reinzuhören.

"Zugezogen Maskulin - Die Wolken bleiben schwarz."

Video: Zugezogen Maskulin - Was für eine Zeit

Ab 2018 könnt ihr "Alle gegen Alle" auch Live erleben:

10.01.2018, Leipzig, Werk2 
11.01.2018, Rostock, Peter-Weiß-Haus 
12.01.2018, Bremen, Tower 
13.01.2018, Münster, Skaters Palace 
15.01.2018, Köln, Bahnhof Ehrenfeld 
16.01.2018, Frankfurth, Zoom 
17.01.2018, München, Strom 
18.01.2018, Würzburg, B-Hof 
20.01.2018, Berlin, Festsaal Kreuzberg 
22.01.2018, Hannover, Musikzentrum 
23.01.2018, Hamburg, Uebel&gefährlich 
24.01.2018, Kiel, Orange Club 
25.02.2018, Bochum, Bahnhof Langendreer 
27.02.2018, Stuttgard, Im Wizemann 
28.02.2018, Heidelberg, Karlstorbahnhof 
01.03.2018, Erlangen, E-Werk 
02.03.2018, A-salzburg, Rockhousebar 
03.03.2018, A-wien, Grelle Forelle 
06.03.2018, Reutlingen, Indi(E)stinction / Franz K 
07.03.2018, Karlsruhe, Substage

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