10. Oktober 2008: Die Alben der Woche

Mit Bushido, Metronomy, The Datsuns , Tomte, Metronomy, Bohren & Der Club Of Gore u.a.

Die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht.

Tomte - Heureka
Jetzt wieder auf allen Kanälen. Thees Uhlmann erzählt Geschichten zu schroffen Akkorden und harmonischen Melodien. Viele hören ihm gerne dabei zu. Einige können dem mittlerweile aber gar nichts mehr abgewinnen. js


Bohren & Der Club Of Gore - Dolores
Auf die Geisterfaust folgen die Schmerzen, dabei gibt sich die langsamste Band der Welt auf ihrem neuen Album wieder zugänglicher. Noch weniger Noten in noch längerer Zeit ging einfach nicht. Definitiv die Platte für alle notorischen Optimisten um sich eine gepflegte Depression anzulachen. fs

Metronomy - Nights Out
Hyperaktive Electronica aus England, die immer auf der Suche nach einem noch seltsameren Sound ist. Trotzdem schafft es die Ein- bis Drei-Mann-Band so etwas wie Songs zu schreiben. Inklusive Cover-Artwork von Paintbrush-Legende Philip Castle. fs

Recomposed by Carl Craig & Moritz von Oswald
Erstmalig geht das Konzept der deutschen Grammophon mit ihrer "Recomposed"-Reihe auf. Carl Craig und Moritz von Oswald (Rhythm & Sound) überführen Ravels "Bolero" eindrucksvoll ins Standardrepertoire von Techno. Genau deshalb wahrscheinlich für Klassikfreunde nur schwer goutierbar. fs

Bushido - Heavy Metal Payback
Sage und schreibe das achte Album des selbst ernannten King. Ob man deshalb gleich Tracks gemeinsam mit Karel Gott und Oliver Pocher aufnehmen muss? Nach der Aufnahme in die Spiegel-Bestsellerliste scheint Bushido jetzt in allen Bevölkerungsschichten abkassieren zu wollen. fs

Duncan Lloyd - Seeing Double
Duncan Who? Als Gitarrist von Maximo Park dürfte Duncan Lloyd den meisten geläufig sein. Sein erstes Soloalbum ist unaufgeregt, eher Pavement meets Wezer meets Dinosaur Jr, als Maximo Park minus Paul Smith. So sympathisch wie angenehm, aber auch nicht richtig zwingend. fs

The Datsuns - Headstunts
"Das ist doch so oller Pop-Rock" hat neulich mal jemand über das neue Album gesagt. Ein bisschen mehr Respekt darf man den Neuseeländern schon zollen. Sperrig, psychdelisch und manchmal brachial - dabei eben irgendwie in keinem Moment so richtig zwingend. Aber missen möchte man sie auch nicht mehr, stehen sie doch - man glaubt es kaum - schon seit weit über zehn Jahren auf der Bühne. js

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