17. April 2009: Die Alben der Woche

Mit Depeche Mode, Art Brut, The Do, Raphael Saadiq, Metro Station, Camera Obscura, Muff Potter, Kamerakino und Tosca

Die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht.

Die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche in der kompakten Tonspion-Übersicht. 

Depeche Mode - Sounds Of The Universe
Wer nicht zu der enorm großen Fanbase der Band gehört, der hat die Entwicklung von Depeche Mode über die Jahre vielleicht etwas aus den Augen verloren. Aber das änderte sich, als es plötzlich "Wrong" aus allen Boxen schallte: eine der prägendsten Popbands der letzten Jahrzehnte, die immer noch richtig gutes Material zu bieten hat. js

Art Brut - Art Brut vs. Satan
Unbeirrt von jeglichem Schnickschnack rocken sich Eddie & Co. mit ihrem unnachahmlichen Stil durch ihre Songs. Es mag drumherum einiges passieren, aber Art Brut sind immer eine Bank - auch mit dem neuen Album und live erst recht. js

The Do - A Mouthful
Ein buntes Debüt eines Duos, das seit geraumer Zeit als einer der nächsten Geheimtipps gehandelt wird. Nicht ohne Grund, denn Dan Levy und Olivia Merilahti experimentieren kunstvoll mit allerlei Genres. Gekonnt, stilvoll und mit Hang zum Pop. Hübsch und nicht geheim zu halten. bb

Camera Obscura - My Maudlin Career
Angnehmer Schwulst aus Glasgow: Streicher und Melodik sind das tragende Element von Camera Obscura. Produziert von Jari Haapalainen, der u.a. auch schon Peter, Bjorn und John behilflich war. Getragen von der Stimme von Tracyanne Campbells präsentiert sich die Band zu ihrem mittlerweile schon zehnjärigem Bestehen einem stimmigen vierten Album. js

Metro Station - s/t
Vier junge Herren aus L.A. ziehen in die Welt hinaus, um die Kids zu rocken. Das werden sie auch, denn hier ist alles angerichtet: Berühmte Familienbande, crazy Tattoos und ein Style, für den junge Mädchen (mehr als) ihr Taschengeld hergeben. bb

Muff Potter - Gute Aussicht
Back to the roots. Nicht ganz, aber Muff Potter haben sich durchaus eine gehörige Schippe Punk- und Rotzigkeit früherer Zeiten zurückerarbeitet. Das gefiel dem Major offensichtlich nicht, der Band hört man das Wohlgefühl aber förmlich in jedem Ton an. Gut gemacht. bb

Kamerakino - Munich Me Mata
Das vor einigen Jahren noch Nick McCarthy von Franz Ferdinand am Bass stand, dürfte sich längst herumgesprochen haben, ist aber auch eigentlich keine Zeile mehr wert: das Kollektiv aus München steht für experimentiellen Mut und die Liebe zum avantgardistischen Pop - spleenige Kost für Feinschmecker. js 

Tosca - No Hassle
Tosca, Richard Dorfmeisters zweites Standbein neben K&D, leben mit "No Hassle" immer noch den Wiener Way of Dub, auch wenn Dorfmeister längst in Zürich wohnt. Wie immer stimmungsabhängig, liegt im Sommer aber eigentlich nie falsch im CD-Player. fs

Raphael Saadiq - The Way I See It
Nach Tony! Toni! Toné! und Lucy Pearl dürfte Raphael Saadiq mit "The Way I See It" was seine Verkaufszahlen angeht wieder in ähnliche Sphären vorstoßen. Pflegt er darauf doch diesen Retro-Soul-Sound, der momentan in aller Munde ist. Allerdings zeigt er so manchem Möchtegern-Souler darauf, was Feeling ist, gell Herr Merriweather! fs

Depeche Mode – Construction Time Again

Depeche Mode

Dass Depeche Mode zu den bedeutensten und wichtigsten Bands der Geschichte zählen, sollte außer Frage stehen: 14 Studioalben, 100 Millionen verkaufte Tonträger und unzählige Musikpreise. Dieser Erfolg zeichnet sich bereits früh ab. Mit "Just Can't Get Enough" wird bereits die dritte Single der Band zu einem wahren Popklassiker und gehört bis heute zu einem der Meilensteine ihrer Diskografie. 
Art Brut – Wham! Bang! Pow! Let’s Rock Out

Art Brut

Alle News, Alben, Tourdaten und Videos von Art Brut im Tonspion.

Muff Potter

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