25 Jahre deutsche Einheit: Kostenloses Konzert am Brandenburger Tor

Coca-Cola präsentierte Revolverheld, Jupiter Jones, Felix Jaehn, Lena u.a.

Ein Vierteljahrhundert existiert das vereinte Deutschland nun bereits und das muss natürlich gefeiert werden. Am 3. Oktober fand am Brandenburger Tor das Festival der Einheit mit rund 1 Million Besuchern statt. Hier ein paar Eindrücke des historischen Events.

 

Unter dem Motto "Damit zusammen feiert, was zusammen gehört" gedachten die Menschen am Brandenburger Tor - nicht unweit vom politischen Festakt am Reichstag - der Wiedervereinigung Deutschlands. Ein Tag, an dem auch Geschichte und Musik eine Einheit werden. Wie vor 25 Jahren, als Roger Waters am selben Ort das Pink-Floyd-Spektakel "The Wall" mit zahlreichen Weltstars aufführte.

Neben den Konzerten gab es außerdem einen Rückblick in die Vergangenheit. Ganz gleich ob aus Sport, Kultur oder Politik, ob Weltmeisterschaften, Gangnam-Style oder Obama-Rede, ob "Wir sind Papst" oder "Wir sind Kanzlerin" - in 25 Jahren ist eine Menge passiert.

Tag der Deutschen Einheit am Brandenburger Tor
Tag der Deutschen Einheit am Brandenburger Tor

Auch die musikalischen Acts, die an diesem 3. Oktober auf der Bühne standen, assoziieren mit Deutschland, mit Ost und West, mit Einheit und den Jahren danach ganz persönliche Momente und Ereignisse. Es sind vor allem die bewegenden und schönen Momente - auch in misslichen Situationen.

Revolverheld-Frontmann Johannes Strate lobt die Solidarität der Deutschen mit den Flüchtlingen von damals und heute: "Ich bin froh, dass in dem Land, in dem ich lebe, so 'ne große Menschlichkeit herrscht."

Sascha von Jupiter Jones erinnert sich an die große Elbe-Flut: "Was ich da toll fand an der Situation ist, dass das ganze Land zusammengestanden hat. Und dass ganz ganz viele Menschen sehr viel Solidarität gezeigt haben."

Für Lena, die nach der Wende geboren wurde, ist ein nicht ganz so fernes Ereignis, das das Wir-Gefühl in Deutschland betonte, in guter Erinnerung geblieben: "Die Fußball WM 2014 war für mich einer der größten deutschen Gänsehautmomente, an die ich mich erinnern kann (...) Ich habe mit den Jungs mitgefiebert – tolle Momente waren das!"

Der erst 21-jährige Chartstürmer Felix Jaehn, der wie Lena das geteilte Deutschland nur aus Geschichtsbüchern und Erzählungen kennt, freut sich auf seinen ersten Auftritt am Brandenburger Tor: "Als Künstler einen Beitrag zum „Festival der Einheit“ leisten zu dürfen ist für mich etwas ganz besonderes, ja sogar eine große Ehre."

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