Adele über schlechte Songs und ihr Vorbild Amy Winehouse

"Die ersten Songs nach "21" waren scheiße"

Adele hat dem ID Magazin Auskunft über ihr neues Album gegeben, das am 20. November 2015 erscheinen wird. Die ersten Songs, die sie fürs Album schrieb, seien scheiße gewesen. 

"Ich habe ein paar Scheißsongs rausgehauen - sie waren nicht scheiße, es waren ganz gute Popsongs, aber ich wollte umhauen, ohne lang darüber nachzudenken. Und sie wurden abgelehnt. Mein Manager sagte: 'Die sind nicht gut genug". Das hat mein Selbstvertrauen schon ein wenig angekratzt, aber ich wusste es ja selbst. Dann habe ich Rick Rubin eingeflogen und habe sie ihm vorgespielt und er sagte nur: 'Ich glaube dir nicht". Und das ist meine größte Angst, dass die Leute mir nicht glauben. Also hab ich mich wieder an den Schreibtisch gesetzt."

Adele
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Im Interview äußerte sie sich auch, warum ihr Amy Winehouse so viel bedeutet: "Wenn es Amy und "Frank" nicht gegeben hätte, hätte ich nie eine Gitarre in die Hand genommen. Ich hätte nicht "Daydreamer" oder "Hometown" geschrieben und auch "Someone Like You" ist an der Gitarre entstanden. Anders als immer wieder dargestellt wird, habe ich Amy nicht gekannt, wir waren keine Freunde oder so was. Ich war an der gleichen Musikschule, die sie auch für eine Weile besuchte, das war's. Aber hundertprozentig wäre das alles nicht passiert, wenn ich "Frank" nicht gehört hätte."

Außerdem gestand sie, dass sie höllische Angst vor dem eigenen Erfolg hat: "Ich habe Angst, dass es mich zerstört und ruiniert und dass ich mich verliere. Und dass die Leute, die ich liebe das Gefühl haben, dass sie mich verlieren."

Dieses Problem wird sie wohl noch eine Weile verfolgen. Schon die Single "Hello" ist die erfolgreichste Single der letzten drei Jahre und das neue Album wird wohl einen ähnlich heftigen Einschlag haben, wie das Vorgängeralbum "21". Die erste Single "Hello" ist aktuell auf Platz 1 in den deutschen Single Charts.

Album Preview: Adele - 25

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