Apogee Element 88 - Audio Interface der Spitzenklasse

Das Mac-optimierte Audio Interface für professionelle Liveauftritte und Studioaufnahmen

Musik wird heute in erster Linie am Computer produziert. Dazu benötigt man ein professionelles Audio Interface, das die eingehenden Signale ohne Verluste umwandelt. Das Apogee Element 88 ist speziell für Mac optimiert und ermöglicht, eine komplette Band mit dem Macbook oder iPad aufzunehmen. Wir haben uns das Gerät angesehen.


Heutzutage muss Musik erst einmal in den Computer rein, bevor sie dann fertig bearbeitet wieder raus kommt. Damit auf diesen Wegen keine Soundqualität verloren geht, wird in der modernen Geschichte der Musik mit einem sogenannten Audio Interface gearbeitet. In der Aufnahme- und Übertragungsqualität gibt es allerdings auch erhebliche Unterschiede, die nicht immer mit dem entsprechenden Preis verbunden sein müssen.

Das Audio Interface Apogee Element 88 wird vor allem Mac-User mit der neusten Technik begeistern und verpackt das Ganze zudem in einem modernen, schnittigen Gehäuse. Für einen Preis von unter 1.700€ ist das Element 88 eines der ganz wenigen Audio Interfaces, das ganze 16 Anschlüsse mit einer raffinierten Hard- und Software verbindet.

Angefangen mit dem Vorverstärker, der dank der „Advanced Stepped Gain Architecture“ alles in einem bietet. Verschiedene Instrumente verlangen jeweils andere Leistungen von einem Verstärker. Was bei vielen Bands bisher dazu führte, dass Geräte miteinander verkoppelt werden mussten, erspart euch nun die Element-Serie von Apogee. Mit einer 0-75db Bandbreite erlaubt das Element 88 klaren Sound für jedes Instrument, bei zugleich nur minimaler Verzerrung.

Bei voller Nutzung des 16-in/ 16-out Interfaces ist Timing aller Beteiligten gefragt. Doch mit Hilfe von Apogees „superior clocking technology“ sollte das kein Problem mehr sein. Um eine abgestimmte Performance hinzulegen muss keine Audio Clock mehr zwischengeschaltet werden, da das Element 88 bereits einen Timer eingebaut hat. Dadurch sorgt Interface für eine perfekte Synchronisation.

Wer nun an der Latenz (Verzögerung) des Gerätes zweifelt, weil bisher die Quantität der Features die Qualität überragte, wird im Folgenden eines Besseren belehrt. 1,41 Millisekunden Latenzzeit bei voller Ausnutzung der Anschlüsse beweisen auch die Qualität der handlichen Hardware. Extreme Stabilität bei weniger Energieverbrauch dank der „Direct Memory Access (DMA) technology“ werden jeden Zweifler überzeugen. Wie bei allen Geräten der Element-Serie muss nicht mehr zwischen Geschwindigkeit oder Power entschiedenen werden - das Element 88 liefert euch beides!

Wer jetzt noch immer Bedenken über die saubere Aufnahmequalität hat, wird sich spätestens beim Hören der ersten Aufnahmen umstimmen lassen. Der A/D-Umwandler erfasst erstklassig jede Nuance eurer eingespielten Aufzeichnungen. Er minimiert ungewollte Nebengeräusche und maximiert die Signalqualität für die perfekte Balance- und das mit Bravour.

Dass all diese Features in nur 34,3 x 14 x 4,4 cm mit einem Gewicht von 1,6 Kg verbaut sind, macht das kompakte Audio Interface für Bands einfach optimal. Dabei wird alles durch nur eine 48 Volt Phantomspeisung versorgt.

Vor allem durch die mitgelieferte Software wird die Bedienbarkeit des Geräts vereinfacht und lässt viele Instrumente gleichzeitig abstimmen und anpassen. So kann das Interface nicht nur über den Mac gesteuert und kontrolliert werden, sondern auch einfach über das iPhone, iPad oder den iPod.

Das Apogee Element 88 überzeugt auf ganzer Linie, ist allerdings nicht gerade ein Schnäppchen. Wer zwar nach guter Qualität, aber auch deutlich niedrigerem Preis sucht, wird aber ebenfalls fündig. Zum Beispiel erzielte auch die Focusrite Scarlett 2i2 in diversen Tests sehr gute Ergebnisse

Das weltweit am häufigsten verkaufte USB-Interface unterscheidet sich optisch zwar wenig von der ersten Version der Scarlett, die Ausstattung lässt jedoch deutlich mehr Qualität spüren. Auch wenn sie nicht an das Flaggschiff von Apogee herankommt, bietet sie viel Leistung für einen guten Preis.

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