Apple Music bekommt Facelift

Nutzer klagen über unnübersichtliche Software

Apple ist bekannt für seine formschönen und aufs Wesentliche beschränkten Geräte. Bei der Software sieht es häufig anders aus: viel Kritik musste Apple für die schlechte Usability seines Streamingdienstes Apple Music einstecken. Der soll jetzt neu gestaltet werden unter der Führung von Trent Reznor.

Apple Music wurde einfach die iTunes Software integriert und viele Nutzer zeigten sich verwirrt, dass neben ihrer eigenen Musik und dem Shop nun weitere umfangreiche Funktionen dazu kamen. Das Chaos soll nach Informationen von Bloomberg jetzt beendet werden.

Oscar-Preisträger Trent Reznor (Nine Inch Nails) soll mit Content Chef  Robert Kondrk dafür sorgen, dass bei Apple Music aufgeräumt wird, um attraktiv für neue Abonnenten zu werden. Schließlich liegt man im Vergleich zu Marktführer Spotify noch weit hinten und die Software von Spotify ist ausschließlich fürs Streaming konzipziert und damit wesentlich übersichtlicher.

Sinnvoll wäre eine konsequente Trennung von Shop, Musikbibliothek und Streamingdienst bzw. eine Vernetzung nur dort, wo es wirklich sinnvoll ist. Ein Neustart ist wohl auch bitter nötig, um verlorenen Boden gut zu machen.

Nach einer Umfrage unter den Lesern von Tonspion, verwenden aktuell 45 Prozent Spotify (davon 24 Prozent das kostenpflichtige Abo) und nur 7 Prozent Apple Music - und das obwohl die meisten die Software bereits installiert haben und gar nichts weiter tun müssten außer das Abo abschließen. Das sind niederschmetternde Zahlen. Damit kann Apple als Marktführer bei digitalen Downloads nicht zufrieden sein.

Die neue Version wird voraussichtlich bei der Developers Conference im Juni vorgestellt werden.

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Redaktionswertung: 
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Oscarverdächtig
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