Ariana Grande über Sexismus im Musikbusiness

Plädoyer für Gleichberechtigung

Das Popbusiness lebt von Oberflächligkeiten und Klischees. Ariana Grande wurde es jetzt aber endgültig zu bunt.

Da ist Superstar Ariana Grande aber mal gehörig der Kragen geplatzt. Der Grund: Anstatt Künstlerinnen wie sie nach ihrer Musik zu fragen, scheinen Mode, Männer und Sex für Journalisten die einzig wichtigen Gesprächthemen auf den roten Teppichen dieser Welt zu sein: "In letzter Zeit habe ich es vermieden auf Männerfragen zu antworten, weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich SO VIEL MEHR habe, über das ich reden kann."

In ihrem mitreißenden Pladoyer für die Gleichstellung von Frauen ärgerte sie sich vor allem über die unterschiedlichen Maßstäbe, die zwischen Männern und Frauen angelegt werden:

"Wenn eine Frau eine Menge Sex hat....ist sie eine Schlampe. Wenn ein Mann Sex hat....ist er der Boss, der King. Wenn eine Frau offen über Sex redet...wird sie beschimpft. Aber wenn ein Mann frei und offen über Frauen (oder wohl eher "Schlampen/Huren-wie liebevoll) redet bzw. rappt wird er gefeiert."

Bei Twitter erhielt sie für ihr Statement zu Recht riesigen Zuspruch. Vielleicht konzentrieren sich einige Journalisten jetzt mal wieder auf das, was wirklich wichtig ist: Musik.

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