From Atlantis to Mercury

Klaxons gewinnen den renommierten Mercury Prize

Überraschung bei der Verleihung der Mercury Awards. Weder die hoch gehandelte Amy Winehouse, die bei der Verleihung "Love is a losing game" zum Besten gab und sich ansonsten von jedem Skandal fernhielt, noch die zuletzt favorisierten Bat for Lashes hielten am Ende des Abends den Preis in Händen.

Ebenso leer gingen auch die Arctic Monkeys und Dizzee Rascal aus, die sich Hoffnungen auf die zweite Auszeichnung machten. Die Jury blieb sich stattdessen treu und zeichnete wieder einmal ein Debütalbum aus.

"Myths From The Near Future" von den Klaxons machte das Rennen und erklärt Nu Rave posthum doch noch zum ganz heißen Ding der letzten zwölf Monate. Die Band kommentierte den Preis mit den Worten: "A year ago we were in a studio watching the Arctic Monkeys on tv and thinking we need to make a great album. The Mercury is about pushing music forward and we think that´s what we did with this album".

Selbstbewusste Worte, an denen sich das zweite Album der Klaxons messen lassen dürfte. Bis dahin dürfen sich die Chaoten zunächst einmal über den reissenden Absatz ihres Debüts freuen. Wie die Vergangenheit zeigte, kurbelt der Gewinn eines Mercury Prize ein Absatz kräftig an. (Florian Schneider)

The Klaxons on Tour:

11.11.07 Berlin, Postbahnhof
12.11.07 Hamburg, Grünspan
15.11.07 Köln, Gloria
18.11.07 München, Kleine Georg-Elser-Halle

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