Audiogalaxian Rhapsody

Als Tauschbörse ist Audiogalaxy gestorben, als Music-On-Demand-Portal will man wieder auferstehen. Mit Rhapsody will Audiogalaxy einen komplexen Online-Player anbieten, der dem User Zugriff auf mehr als 17000 Alben zum Streamen bietet - in CD-Qualität und wann immer er will.

In Zusammenarbeit mit Listen.com bietet Audiogalaxy dem Nutzer Zugriff auf eine Datenbank mit über 7000 Bands und Künstlern. Die Songs können gestreamt, Playlists editiert und die fraglichen Alben per Direktlink sofort gekauft werden. Zu manchen Liedern soll es umfangreiche Linernotes geben, neue Bands sollen regelmäßig vorgestellt werden.
Der Komplettservice ist kostenpflichtig: $9.95 kostet die Nutzung von Rhapsody im Monat - und wenn da keine Euro-Angaben stehen, dann aus gutem Grund: Rhapsody ist zur Zeit US-exklusiv und soll sich erst auf diesem Markt bewähren. Bürger anderer Länder können zwar schon das Rhapsody-Webradio nutzen, doch der Zugang zum On-Demand-System ist ihnen verwehrt.
Wie schade das ist, muss jeder selbst entscheiden, denn im Moment ist Rhapsody nicht mehr als ein - zweifelsfrei sehr umfangreiches und ausgefeiltes - Netzradio. Die Songs können nicht auf der Festplatte gespeichert werden - allerdings soll das Brennen von CDs zukünftig möglich sein.
Generell ist das Programm noch ausbaufähig. So funktioniert Rhapsody nur online, andere Musik- oder gar MP3-Dateien können nicht abgespielt werden. Außerdem schauen hier und in den USA Linux- und Mac-User komplett in die Röhre: Auf ihren Systemen funktioniert das ganze nicht.
Als Tauschbörse ist Audiogalaxy gestorben, mit der Komplettauferstehung könnte es noch ein wenig dauern. (sc)

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