Ausspioniert: Demba Nabé von Boundzound

Fünfmal nachgefragt beim Sänger von Boundzound und Seeed

Der Tonspion stellt regelmäßig verschiedenen Künstlern (fast) die gleichen fünf Fragen – und wird hoffentlich jedes Mal andere Antworten erhalten. Diesmal hakte Björn Bauermeister bei Demba Nabé, dem Ear von Seeed nach.

[Was läuft gerade in deinem MP3-Player?]

Die neue Redman-Scheibe. Die ist super, aber ich weiß gar nicht, wie die heißt (sie heißt ?Red Gone Wild: Thee Album?; Anm. d. Red.). Leider geht mehr als eine Platte auf meinen kleinen Player auch gar nicht drauf.

[Dein Soloalbum in drei Sätzen?]

Geht auch ein Satz mit drei Worten? Boundzound bounces boundaries!

[Was hat die Musikindustrie in die Krise geritten?]

Wahrscheinlich ihre geringe Vorrausicht. Sie hätte mehr in die Zukunft gucken und vorausschauender mit ihrer eigenen Entwicklung umgehen müssen.

[Was könnte sie wieder rausreißen?]

Wenn sie mehr Vorrausicht an den Tag legen würde.

[Erinnerst du dich an dein allererstes Konzert mit Seeed?]

Das war 1998 auf der Insel in Berlin/Treptow. Ungefähr 200 Zuschauer waren dort, sozusagen die kleinen Fanbasen der vier oder fünf Projekte, aus denen sich Seeed heraus entwickelt hatte. Alle elf waren zuvor ja bereits mit anderen Projekten schon musikalisch unterwegs. Das war ein guter Abend.
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Boundzound ist das erste Soloalbum von Demba Nabé aka Ear, einem der drei E?s von Seeed. Die Single "Louder" ist am 13.4. erschienen.

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