Being David Hasselhoff: Arte erforscht ein Pop-Phänomen

Dokumentation voller Hits und Humor

Don’t Hassel The Hoff: David Hasselhoff ist ein Phänomen der Pokultur und Arte erforscht dieses in einer humorvollen und hitverdächtigen Dokumentation.

Es fing mit einem sprechenden Auto an und in der Fernsehserie "Knight Rider" feiert David Hasselhoff erste Erfolge als Schauspieler. Später zementiert er seinen Erfolg mit "Baywatch". Als Sänger versucht er sich ebenfalls – legendär sein Hit "Looking For Freedom", mit der er ja bekanntlich die Berliner Mauer zum Einsturz brachte. Silvester 1989 sang er den Song schwebend in dem Korb eines Hebekrans vor dem Brandenburger Tor und der Rest ist Geschichte. Wobei, so genau nimmt es der "The Hoff" ja da nicht, rückblickend sagte er zu dem Ereignis:

"Als ich ein paar Jahre später wieder zurück kam nach Berlin, bin ich zum Checkpoint Charlie gegangen und es gab kein Bild von mir. Es gab da Fotos von jedem, von Kennedy bis zu allen, die jemals auf der Mauer waren. Ich habe dann gesagt: Wo ist denn mein Foto? Und ich war wirklich enttäuscht, dass sie kein Foto von mir hatten."

Ja, der Kennedy, wir sehen es ihn noch vor uns auf der Mauer. Aber Hasselhoff ist nicht nur selbstironisch, sondern auch bescheiden: Nicht er habe die Mauer niedergesungen, die Ostdeutschen haben sie niedergerungen durch ihren Freiheitsdrang.

Auch in der Doku von Oliver Schwabes "Being David Hasselhoff" stimmt er die Hymne natürlich spontan an, einmal darauf angesprochen. Darin erzählt er sehr reflektiert und humorvoll die fast unglaubliche Geschichte seiner Karriere. Die Doku könnt Ihr hier in voller Länge sehen:

Verfügbar vom 11/08/2019 bis 09/09/2019

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