Brit Awards 2020: die Gewinner im Überblick

Lewis Capaldi als großer Gewinner

Zum 40. Mal wurden gestern die Brit Awards in der O2-Arena in London verliehen. In diesem Jahr zum ersten Mal mit weniger Kategorien, um mehr Raum für Live-Musik zu schaffen.

Lewis Capaldi, Pressefoto, Credits: Universal Music Group
Lewis Capaldi, Pressefoto, Credits: Universal Music Group

Die Brit Awards, einer der wichtigsten britischen Musikpreise, wurde gestern zum 40. Mal in London verliehen. Als großer Gewinner ging der Songwriter Lewis Capaldi nach Hause, der als einziger Preise in mehreren Kategorien gewann. So wurde er mit dem Preis als bester Nachwuchskünstler und mit seinem Song "Someone You Loved" mit der "Single des Jahres" ausgezeichnet.

Die mehrfache Grammy-Preisträgerin Billie Eilish durfte auch einen Brit Award mit nach Hause nehmen: sie gewann in der Kategorie "Beste internationale Künstlerin". Außerdem trat sie gemeinsam mit dem deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer, dem Gitarristen Johnny Marr, ihrem Bruder Finneas und einem Orchester auf, um ihren neuen Bond-Song "No Time To Die" live zu präsentieren.

Video: Billie Eilish - No Time To Die (live from the Brit Awards)

Als bester britischer Künstler wurde, genau wie im Jahr 2018, der Rapper Stormzy ausgezeichnet. In der Kategorie "Bestes Britisches Album" gewann der Rap-Newcomer Dave, der gerade erst 21 Jahre alt ist. Dieser attackierte in seinem Live-Auftritt den britischen Premierminister Boris Johnson in dem er folgende Worte rappte: "Die Wahrheit ist, unser Premierminister ist ein echter Rassist".

Den Preis als "Beste Britische Künstlerin" gewann die Songwriterin Mabel, zur besten Rockband wurden die Mathrocker Foals gekürt, als "Bester Internationaler Künstler" wurde Tyler.The Creator gewählt und Neo-Soul Künstlerin Celeste wurde mit dem beliebten "Rising Star Award" ausgezeichnet.

In diesem Jahr wurden zum ersten Mal deutlich weniger Brit Awards verliehen. Die Show reagierte auf die sinkenden Einschaltquoten und entschied sich dazu, weniger Preise zu verleihen und den Fokus mehr auf Live-Musik zu setzen. So trat neben Bilie Eilish, Stormzy und Mabel auch noch die beliebte US-Sängerin Lizzo auf.

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