Britische Band Viola Beach auf Tour tödlich verunglückt

Ihr Auto stürzte von einer Brücke

Viola Beach war eine junge aufstrebende britische Band. Auf ihrer Tour durch Skandinavien kam die Band und ihr Manager auf tragische Weise ums Leben. 

Bands und Musiker verbringen einen großen Teil ihrer Zeit on the road im Auto, um von Auftritt zu Auftritt zu tingeln. Da bleiben Unfälle natürlich nicht aus. Doch wir können uns an keinen Vorfall erinnern, der eine gesamte Band auslöschte, so wie gestern im schwedischen Ort Södertälje geschehen.

Wie die lokale Presse schreibt, fuhr das Auto der Band mit hoher Geschwindigkeit auf eine Zugbrücke auf, die noch nicht geschlossen war und stürzte dann 25 m tief in den Kanal. Dabei kamen alle fünf Insassen, die Band und ihr Manager ums Leben. 

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist weiterhin ungeklärt. Die schwedische Polizei geht inzwischen von Absicht des Fahrers aus. Offenbar war die Ampel auf rot und andere Autos hatten auch angehalten, während das Auto der Band auf der Parkspur einfach weiter auf die Brücke auffuhr. Es wurden weder Drogen noch Alkohol im Blut des bislang nicht identifizierten Fahrers gefunden.

Viola Beach galten als großen Nachwuchshoffnung der britischen Indierock-Szene und sollten dieses Jahr auf dem SXSW Festival in Austin auftreten. Offenbar war die Band unterwegs von einem Festival in Schweden zum Flughafen, um am Abend in England ein Konzert zu spielen. 

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der jungen Band, die durch diese furchtbare Tragödie aus dem Leben gerissen wurde. 

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