Bruce Springsteen sagt Show in North Carolina wegen homophober Gesetze ab

"Einige Dinge sind wichtiger als eine Rock Show"

Bruce Springsteen wird nicht umsonst "The Boss" genannt: mit einem öffentlichen Statement cancelte er ein Konzert am Sonntag in Greensboro/North Carolina, weil dort ein Gesetz zur Diskriminierung von homo- und transsexuellen Menschen verabschiedet wurde. 

Das Gesetz HB2, das im Volksmund das "Klo-Gesetz" genannt wird, will transsexuellen Menschen vorschreiben, welche öffentliche Toilette sie benutzen zu haben. Außerdem wurden auch die Rechte von Schwulen und Lesben bei Diskriminierung am Arbeitsplatz massiv beschnitten.

Aus Solidarität hat Springsteen nun sein geplantes Konzert am Sonntag in Greensboro abgesagt und entschuldigt sich bei den Fans, die er wegen der reaktionären Politik ihres Staates enttäuschen muss. 

"Es gibt derzeit viele Menschen, die daran arbeiten, diese negativen Entwicklungen wieder rückgängig zu machen. Die Band und ich möchten uns mit diesen Freiheitskämpfern solidarisieren. (...) Einige Dinge sind wichtiger als eine Rock Show und der Kampf gegen diese Art der Bigotterie ist eines davon. Es ist das einzige Mittel, das ich habe, um meine Stimme gegen diejenigen zu erheben, die uns zurück statt vorwärts bringen wollen."
(Bruce Springsteen auf Facebook)

Der Boss hat gesprochen. Mehr davon, auch in Deutschland!

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