Calvin Harris in Rage

Sein eigenes Video wurde bei YouTube gesperrt

Calvin Harris, der umtriebige Produzent und Musiker aus Schottland, ist eigentlich ein angenehmer Zeitgenosse. Nun ist er aber etwas aus dem Häuschen - weil ein Video zu seinem eigenen Song, das er eigenhändig bei YouTube hochgeladen hatte, gesperrt wurde. Die Empörung ist groß - aber auch durchaus verständlich.

Urheberrechte müssen geschützt werden, keine Frage. Die British Phonographic Industry hat für diverse Künstler aus UK ein Auge darauf und kontrolliert bzw. sanktioniert die, die gegen diese Urheberrechte ihrer Künstler verstoßen. Als das wachsame Auge der BPI bei YouTube ein Video zu dem Calvin Harris-Song "Ready For The Weekend - Original Mix" fand, ließ sie dieses kurzerhand sperren. Etwas voreilig, wie sich herausstellte, denn hochgeladen wurde dieses Video vom Künstler selbst.

Harris platzte der Kragen: "Fantastic use of time combating piracy by removing my own videos, what a f---ing revelation", ließ er die Welt via Twitter wissen. Der Witz an der Sache ist zudem, dass während der Clip offline gesetzt wurde, parallel dazu die "wahren Urheberverletzungen" nach wie vor online waren. Verständlich, dass der Künstler sich da an den Kopf fast und die Welt nicht mehr versteht, wollte er doch nur eigenmächtig seine Musik promoten.

Liest man sich dazu noch die Zeilen in der "Über uns"-Sektion der British Phonographic Industry durch, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: "The BPI's Council, committees and staff work to support BPI members, ensuring that our members can support and invest in fantastic new music. All of the BPI's work - the lobbying, international trade missions, the research, the BRIT Awards, legal support and copyright protection - has one overarching objective...to help British music thrive." Die Antwort von Harris ist klar und eindeutig, soll hier aber nicht zitiert werden. Nachzulesen sind die klaren (Schimpf)Worte in aller Ausführlichkeit wieder hier bei Twitter.

Das Ende vom Lied: Das besagte Video ist wieder online und Calvin Harris demnach wieder etwas besänftigt. Ein paar entschuldigende Worte für die ausfallenden Töne gingen auch schon an die Menschen der BPI, die in Zukunft sicher etwas genauer checken werden, was sie da auf den Index setzen.

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