Casper vs. Pegida: "Spielt eure eigenen Lieder"

Rapper distanziert sich von Pegida-Fans

Casper distanziert sich öffentlich von der ausländerfeindlichen, nationalistischen Bewegung Pegida. Bei den Demos gegen die "Islamisierung des Abendlands" wurden immer wieder seine Lieder gespielt.

Insbesondere "Der Druck steigt" war immer wieder auf den Pegida-Demos zu hören, das mit Textzeilen wie "Wir holen zurück, was uns gehört" das passende Motto für die Demonstranten lieferte. 

Casper reagierte und postete auf seinem Facebook-Profil folgendes Statement: 

"Überall in Deutschland regt sich Widerstand – gegen Pegida und ihre Ideologie. Für ein faires und tolerantes Miteinander der Ethnien und Religionen. Kein Mensch ist illegal! Schreibt und singt eure eigenen Lieder, meine bekommt ihr nicht." (Casper)

Die Reaktionen der "Fans" aus der rechten Ecke ließen nicht lange auf sich warten. Er sei ein "Mainstreammedienjunke" und "Kasper" waren noch die freundlichsten Kommentare, die überwiegende Mehrheit seiner Fans äußerte sich allerdings positiv über die deutliche Klarstellung. 

Dennoch zeigt sich das Problem, dass erfolgreiche Pop-Texte oftmals die sind, die mit einer guten Portion Pathos daherkommen von jedem individuell interpretiert werden können. Auch von denen, die man eigentlich nicht als Fans haben will.

„Der Traum stark wie nie! Raus auf die Straßen, Zieh! Lauf! 
Deren Himmel gelogen, die Hölle gab es nie!
Lauf! Um dein Leben! Lauf, lauf um dein Leben!
Wir holen zurück was uns gehört! Der Druck steigt!“

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