Cro: Dreharbeiten zu neuem Film gestartet

Die Panda-Maske erobert die Kinosäle

Der Erfinder de "Raop" (Rap/Pop) trifft auf den Mann, der den Tatort in die Kinosäle brachte. Zwei Schwergewichte aus ganz verschiedenen Welten machen gemeinsame Sache.

Echo, Bambi, 1Live Krone(n), zwei Alben, beide auf Platz 1 der Charts und als absolutes Highlight eines der heiß begehrten MTV Unplugged Konzerte. Panda-Rapper Cro hat in den letzten drei Jahren gefühlt alles abgesahnt, alles zu Gold gemacht, was er in die Finger bekam.

"Raop" verkaufte sich mehr als 500.000 mal, 5-fach Goldstatus in Deutschland. Für "Melodie" gabs letztes Jahr Platin. Als bisher jüngster Künstler der MTV Unplugged Sessions steht er zudem bald in einer Reihe mit Nirvana, Paul McCartney oder Herbert Grönemeyer, denen diese Ehre auch zuteil wurde.

Ein erster Vorgeschmack: Bye Bye in der Unplugged-Version

Nachdem es eine Zeit lang etwas stiller um ihn geworden war, hat er momentan aber wieder alle Hände voll zu tun. Aber nein, nicht etwa im Studio, um am dritten Album zu basteln. Am Filmset! Für den Streifen "Cro-Don't Believe The Hype" steht er mit keinem geringeren als Til Schweiger vor der Kamera. Der Streifen ist dabei aber keine Dokumentation über die unglaublichen letzten Jahre des Phänomens Cro, sondern ein Spielfilm: "Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist nicht nur ein Konzertfilm, sondern ein fiktionaler Film, der dokumentarische Züge hat." (Til Schweiger)

Cro kann bei der ganzen Sache ganz entspannt bleiben, er spielt sich einfach selbst. Das heißt aber auch, dass er nicht, wie viele schon vermutet oder gehofft hatten, seine Panda-Maske abnehmen wird. Tatortrevoluzzer Schweiger führt zum einen Regie, zum anderen spielt er in einer kleinen Nebenrolle den Manager des Rappers mit der Maske.

Alles easy! Im Film spielt sich Cro einfach selbst

Die Story ist dabei schnell erzählt: Cro spielt Schicksal und führt so die Lebenswege von drei Jugendlichen zusammen. Die Fanbase beider Akteure ist riesengroß, der Erfolg daher garantiert. Freuen darf man sich auf diesen Mix aus Konzert-Dokumentation und Spielfim also auf jeden Fall. Til Schweiger feiert den Streifen jetzt schon: "Der Film wird ziemlich abgefahren. Ziemlich geil!"

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