Der Soundtrack meines Lebens: Mavi Phoenix

Jeder von uns verbindet bestimmte Musik mit besonderen Lebensphasen und oft sagt ein Song dabei mehr über eine Person aus als tausend Worte. In unserer neuen Serie begeben wir uns mit Künstlern auf eine musikalische Reise durch ihr Leben. Heute mit Tobias Jundt alias Bonaparte.

Aus Österreich kommt eines der vielversprechenden Talente in Sachen Contemporary Pop: Mavi Phoenix veröffentlicht eine Single nach der Anderen, spielte auf dem erlesenen Primavera Festival auf der von Pitchfork kuratierten Stage und macht sich gerade auf, Österreich auf die englischsprachige Poplandkarte zu setzen.

Review: Mavi Phoenix - Young Prophet

Wir haben sie gefragt, was bei ihr auf dem Plattenteller kommt, ob sie überhaupt noch Platten kauft und welche Songs ihre bisherige Karriere maßgeblich beeinflusst haben.

Kaufst du dir überhaupt Alben oder ist das Format für dich ein Relikt alter Tage?

Ich streame eigentlich die ganze Zeit. Das letzte Mal, dass ich mir ein Album gekauft habe, war noch in Volksschul-Tagen. Was ist denn ein Album heutzutage schon? Eine Playlist irgendwie. Dass ich mir wirklich ein Album von vorn bis hinten durchhöre, passiert halt bei meinen Lieblingsacts.

Was war das erste Album, das du dir gekauft hast und gefällt es dir heute noch?

Das erste Album, das ich mir wirklich von meinem eigenen Geld gekauft habe, dürfte Green Days „American Idiot“ gewesen sein… und ja, das mag ich heute auch noch! Davor hat mir meine Mum mal „Rhythm and Gangsta“ von Snoop Dogg geschenkt. Auch immer noch geil.

Mit welchem Song verbindest du deine Kindheit?

Die ganze Musik damals von den Disney-Stars wahrscheinlich (lacht). Miley Cyrus und Co… Aber auch die Band N.E.R.D stand schon damals bei mir hoch im Kurs.

Welche Platte/Song hat dich dazu gebracht, Musik zu machen und warum?

Ich glaube, da gab es nicht wirklich die eine Platte, die mich dazu bewegt hat. Es war einfach Musik generell. Ich habe es immer schon geliebt Musik zu hören und zu analysieren. Und als ich entdeckte, dass ich selber auf meinem Laptop auch Songs produzieren kann, war das voll die schöne Offenbarung. Was mich bestärkt hat im Musik machen waren Artists wie Tyler The Creator, die auch diesen DIY-Touch haben. Da hab ich gemerkt, dass nicht alles perfekt klingen muss, sondern lieber auch authentisch sein soll.

Mit welchem Song verbindest du deine erste große Liebe?

Vielleicht „Yellow“ von Coldplay. Generell das erste Album von ihnen.

Ein Song den du immer anschmeißen kannst, egal in welcher Gefühlslage du dich gerade befindest, ist...

„Inner Smile“ von Texas. Bestes Lied, da geht es mir sofort besser, wenn ich das höre.

Was ist auf deiner Warm-Up-Playlist vor deinen Konzerten?

Im Moment vor allem „Praise The Lord“ von A$AP Rocky und Skepta. Migos, Lil Pump, „Chun Li“ von Nicki Minaj... Einfach so Songs zum richtig pumped werden vorm Konzert.

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