Der Soundtrack meines Lebens: Sarah P

Eine musikalische Rundreise durch das Leben von Sarah P.

Jeder von uns verbindet bestimmte Musik mit besonderen Lebensphasen und oft sagt ein Song dabei mehr über eine Person aus als tausend Worte. In unserer Serie begeben wir uns mit Künstlern auf eine musikalische Reise durch ihr Leben. Dieses Mal mit Sarah P.

Im Mai veröffentlichte die Griechin und Wahlberlinerin Sarah P. ihr Debütalbum "Who Am I" und setzte damit schon ganz zum Beginn ihrer Solokarriere nach ihrer EP "Free" zur kleinen künstlerischen Kehrtwende an. Waren die Songs ihrer ersten Veröffentlichung noch lupenreiner Glitzer-Pop, nahm sie sich auf "Who Am I" den großen Themen des Lebens an und verpackte sie in großen, einfühlsamen Songs.

▶︎ Track By Track: "Who Am I" - Sarah P.

Nun haben wir sie gefragt, wie die musikalische Reise ihres Lebens verlief und was sie zur Künstlerin werden lies, die sie heute ist.

1. Was war das erste Album, das du dir gekauft hast und gefällt es dir heute noch? Wenn ja, warum?

Als ich 8 Jahre alt war, habe ich meinen Vater gebeten "Ksessaloniki”, das Debutalbum der griechischen Rockband Xylina Spathia, für mich zu kaufen. Ich mag es immer noch, weil es ein sehr authentisches Album ist.

2. Seit wann ist Musik ein bewusster Teil deines Lebens? Gibt es einen Song an den du dich im Speziellen erinnerst? Und wenn ja, warum?

Ich habe schon oft gesagt, dass ich in einer Familie aufgewachsen bin, die Musik immer sehr wertgeschätzt hat. Ich habe sehr frühe Musikerinnerungen. Als ich ein Kind war haben mich meine Eltern immer mitgenommen wenn sie Konzerte oder coole underground Orte besucht haben. Eine der schönsten Erinnerungen ist, als meine Eltern und ihre Freunde das Lied "Sara" von Bob Dylan für mich gesungen haben.

3. Hast du einen All-Time-Favorite? Ein Album, das du immer anmachen kannst?

Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band. Einfach unglaublich toll.

4. Mit welchem Song verbindest du deine Kindheit und warum?

Padam Padam von Edith Piaf. Meine Großmutter Anna hat dieses Lied immer beim Kochen gesungen. Edith Piaf war ihre Lieblings-Sängerin und ich bin sehr dankbar, dass sie mir diese französische Legende vorgestellt hat.

5. Gibt es einen bestimmten Song oder ein Album, der / das den Sound deiner neuen Platte besonders geprägt hat?

Nicht wirklich. Ich versuche nie, wie jemand anderes zu klingen - das ist nicht mein Stil.

6. Was hörst du zur Zeit rauf und runter? 

Um ehrlich zu sein, höre ich momentan größtenteils die ersten Mixe meines nächsten Albums, an dem ich bereits arbeite.

7. Inwieweit hat dich der Umzug von Griechenland nach Deutschland musikalisch geprägt?

Ich glaube nicht, dass der Umzug von A nach B mich musikalisch beeinflusst hat. Sicherlich ist die Kultur anders, aber nicht so anders, dass es die Art wie ich Musik schreibe und wie ich bin verändern würde. Egal wo ich wohne, ich bin die selbe Person. 

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