Die 10 besten Alben des Monats Januar 2020

Die besten Musik Neuerscheinungen im Überblick

Jeden Monat bewertet die Tonspion Redaktion die wichtigsten Musik-Neuerscheinungen mit Punkten von 6 (herausragend) bis 1 (schlimm). Hier unsere Charts für die neuen Alben im November 2019.

Hier kommen die ersten besten Alben des Jahrzehnts mit einer überraschenden Nummer 1 einer Newcomerin und zwei alten Hasen, die auf Platz 2 folgen... 

ALBUM DES MONATS:

1.Georgia - Seeking Thrills Ø 4.37

Glitzernder können die neuen goldenen Zwanziger nicht beginnen als mit dem neuen funkelnden Album von Georgia: Funkige, frickelnde, flirtende Beats vereinen sich auf dem Dancefloor in Euphorie und Empathie!

2. Pet Shop Boys - Hotspot Ø 4.33

Berlin Boys: Mittlerweile leben die Pet Shop Boys in der deutschen Hauptstadt und haben mit "Hotspot" eine retromoderne Liebeserklärung an die Metropole und die Popmusik selbst verfasst.

3. Mac Miller – Circles  Ø 4.25

Mit "Circles" erscheint das erste und letzte Album nach Mac Millers Tod. Ohne Taschentücher übersteht kein Fan diese herzzereißende Platte.  "Circles" lässt erahnen, welche Genre-sprengenden Visionen Mac Miller noch gehabt hätte. Ruhe in Frieden!

4. Poliça – When We Stay Alive Ø 4.00

Sowohl Rap-Mogul Jay-Z als auch Indie-Darling Bon Iver gehören zu ihren Fans. Letzterer ließ sich sogar zu dem Kompliment "Sie sind die beste Band, die ich je gehört habe" hinreißen. Mit dem verträumten und vertrackten "When We Stay Alive" wird sich die Band um die charismatische Sängerin Channy Leanagh sicherlich viele neue Fans erspielen.

5. Bombay Bicycle Club - Everything Else Has Gone Wrong Ø 4.00

Nach fünf Jahren Pause pluckert es wieder beim Bombay Bicycle Club: Psychedelische Pop-Seifenblasen treffen auf beatleseske Britpop-Ohrwürmer.

6. Eminem - Music To Be Murdered By Ø 3,75

Dass Eminem rappen kann, bestreitet niemand. Auf "Music To Be Murdered By" beweist er es trotzdem noch einmal. Näher als mit diesen Songs kam Eminem schon lange nicht mehr an das heran, was sich Fans von ihrem Idol wünschen. Der 47-Jährige rappt sich in einen Wahn, der sowohl seine meisterhafte als auch geschmacklose Seite hervorbringt.

7.Turbostaat – Uthlande Ø 3,62

Neues von den norddeutschen Punks: Auf "Uthlande" (ein alter Begriff für Inseln) gibt es harte Lyrics zu verdauen – unter anderem über eine Fluchtroute der Nazis, in die Aussagen aus dem Nürnberger Prozess eingearbeitet wurden.

8. Field Music - Making A New World Ø 3,5

Auch auf ihrem siebten Album zeigen sich Field Music experimentierfreudig und legen ihr Feld mit jazzigen und elektronischen Klangteppichen aus – Grenzmarkierungen gibt es jedoch keine in diesem überfließenden Sound.

9. Antilopen Gang - Abbruch Abbruch Ø 3,28

Das Stänkern hat die Antilopen Gang nicht verlernt. Auf ihrem vierten Album bekommen Fans, was sie kennen und verdienen. Wer sich von "Abbruch Abbruch" eine neue Antilopen Gang erhofft, wird enttäuscht. Die Band frönt ihrer Hip-Hop- und Punk-Sozialisation mit musikalischer Routine und einem bunten Strauß voll Themen.

10. Ben Watt – Storm Damage Ø 3,00

Singer-Songwriter-Kunst in Perfektion von der einen Hälfte des legendären Duos Everything But The Girl: Ben Watts Solo-Album "Storm Damage" verbreitet viel Seventies-Flair mit schöner Instrumentierung von Piano, Kontrabass, Gitarre und Drums.

Jury: Nicole Ankelmann, Kerstin Kratochwill, Udo Raaf, Sebastian Cleemann, Christoph Prenner, Christoph Braun, Marinus Seeleitner, Miriam Wallbaum

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