Die 10 besten Alben des Monats März 2020

Die besten Musik Neuerscheinungen im Überblick

Jeden Monat bewertet die Tonspion Redaktion die wichtigsten Musik-Neuerscheinungen mit Punkten von 6 (herausragend) bis 1 (schlimm). Hier unsere Charts für die neuen Alben im November 2019.

Während das gesellschaftliche Leben momentan wie eingefroren scheint, sprudelt es musikalisch immerhin weiter und der März hat einige interessante Alben wie Newcomer zu bieten, die auch gleich auf den ersten Platz sprangen!

ALBUM DES MONATS:

1. Sorry – 925 Ø 4.8

Sorry sind die ideale Band für 2020: Die Musik der Indierock-Post-Grunge-Band ist zugleich eskapistisch und exzentrisch, sie bündelt Ängste und macht Hoffnung auf einen Neustart.

2. Porridge Radio – Every Bad Ø 4.6

Die Band aus Brighton mach Gitarrenrock zwischen Indie-Rock und Post-Punk, der intensiv ist wie schon lange nicht mehr von einer Band: "Thank you for making me happy", wie es in einem ihrer Songs heißt.

3. Hundreds -  The Current Ø 4.3

Klarer und kühler Sound aus Deutschland, verwoben mit viel Elektronik und Emotion: Hundreds aus Hamburg machen deutschen Synthpop cool again.

4. Pantha Du Prince - Conference of Trees Ø 4.2

Pantha Du Prince vertont die Kommunikation der Bäume: Mit avantgardistischem Anspruch und handgemachten Instrumenten hievt er seinen Ambient-Sound auf eine Lichtung, umgeben von einem Wald aus visueller Poesie.

5. Four Tet – Sixteen Oceans  Ø 4.1

Wenn Dancefloor auf Wellness mit Vogelzwischern und Wassergeplätscher trifft, dann hört man das neue Album von Four Tet, das sowohl im Club als auch im Wohnzimmer funktioniert.

6. The Weeknd – After Hours Ø 3.85

Während die Konkurrenz immer noch auf die Neunziger schielt, führt The Weeknd den R'n'B in die Zukunft. "After Hours" ist die Frischzellenkur, die das Genre braucht.

7. Yumi Zouma – Truth Or Consequences Ø 3,83

Schimmernder Indie-Dreampop aus Neuseeland: Yumi Zouma veröffentlichen mit "Truth Or Consequences" ein wahrhaft konsequentes drittes Album, das ihren durchscheinenden Sound weiter kristallisiert.

8. Childish Gambino - 3.15.20 Ø 3,57

Donald Glover alias Childish Gambino betreibt auf "3.15.20" Genre-Hopping: Psychedelischer R&B triftt hier auf retro-futuristischen Funk.

9. CocoRosie – Put The Shine On Ø 3,5

Verspult und verspielt: CocoRosie verschieben ihren experimentellen Sound ein paar Millimeter Richtung Eingängigkeit, aber keinen Millimeter in Richtung Mainstream.

10. My Ugly Clementine – Vitamin C  Ø 3,5

Und schon wieder was Gutes aus Wien: Erfrischender Indierock mit wuchtigen wie wichtigen Botschaften – Leiwand!

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