Alben des Monats

Die 10 besten Alben des Monats Mai 2021

Die besten Musik Neuerscheinungen im Überblick

Jeden Monat bewertet die Tonspion Redaktion die wichtigsten Musik-Neuerscheinungen mit Punkten von 5 (herausragend) bis 1 (schlimm). Hier unsere Charts für die neuen Alben im Mai 2021.

Der Mai 2021 wartet mit einer elektronischen und Gaststar-glitzernden Überraschung auf Platz 1 ein. Die folgenden Ränge läuten den Pride Month Juni an und sprengen jedes Genre! Viel Spaß!

Tonspion Jury: Nicole Ankelmann, Christoph Braun, Astrid Clave, Sebastian Cleemann, Kerstin Kratochwill, Christoph Prenner, Florian Schneider, Satoru Teshima, Udo Raaf

ALBUM DES MONATS:

1. Solomun - Nobody Is Not Loved Ø 4,07

Über ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung seines Debütalbums hat der Dance-Music-Titan und Star-DJ Solomun ein clubbiges Album veröffentlicht, das mit hochkarätigen Gästen wie Jamie Foxx, Planningtorock, Zoot Woman, ÄTNA, Anne Clark, Isolation Berlin oder Tom Smith (Editors) aufwartet.

Video: Solomun feat. Isolation Berlin - Kreatur Der Nacht

2. Man On Man - Man On Man Ø 3,83

Explizit und ergreifend: It’s So Fun To Be Gay! Faith-No-More-Keyboarder Roddy Bottum und sein Partner Joey Holman haben unter dem Namen Man on Man ein Album herausgebracht, das ihre Beziehung und Homosexualität mit infektiösem wie intimem Math-Indie-Rock feiert.

Video: Man On Man - It's So Fun (To Be Gay)

3. Black Midi -  Cavalcade Ø 3,77

Noise- und Mathrock, der wie ein verrückt gewordener Hase Haken schlägt: Black Midi aus Brixton sprengen alle Genres, klingen mal nach Frank Zappa, dann wieder nach Can oder ein bisschen nach Sonic Youth - aber immer wie etwas völlig Unerhörtes!

Video: Black Midi - John L

4. Sophia Kennedy - Monsters Ø 3,5

Die Wahlhamburgerin Sophia Kennedy erschafft auf "Monsters" eine ganz eigene dunkle Welt voller prickelnder Atmosphäre, angereichert mit pluckernden Pop- und HipHop-Elementen sowie einer tiefen, warmen Stimme, die von Abgründen singt.

Video: Sophia Kennedy - Cat On My Tongue

5. Squid - Bright Green Field Ø 3,43

Es weht ein großer Bandhype um diese Brightoner Gruppe: Und in der Tat, selten klang Rock grooviger als hier und kaum so jazzig, denn mit an Bord sind Jazzmusiker*innen wie Lewis Evans von Black Country, New Road (Saxofon) und Emma-Jean Thackray (Trompete).

Video: Squid - Narrator

6. St.Vincent -  Daddy’s Home Ø 3,38

Siebzigerjahre in Sepia und Soul: Annie Clark alias St. Vincent brilliert auf "Daddy’s Home" mit Art-Pop und Neo-Soul zwischen David Bowie und Seventies-Seligkeit.

Video: St. Vincent – The Melting Of The Sun

7. K.I.Z. -  Rap Über Hass Ø 3,06

Bitterböse Gesellschaftskritik, sarkastische Mimikry, Übertreibungen und Zuspitzungen sind auf "Rap Über Hass" massenweise zu finden. Oder wie K.I.Z. im Track "Kinderkram" selbst über sich sagen: "Fick-Deine-Mutter-Rap seit 20 Jahren".

Video: K.I.Z. -  Rap Über Hass

8. Kele Okereke - The Waves Pt. 1 Ø 3,06

Bloc-Party-Frontman Kele Okereke hat mit "The Waves Pt. 1" ein meditativ melancholisches Lockdown-Album aufgenommen, das sehr intim und emotional ist. Schönster Moment: Sein Cover des Bronski-Beat-Klassikers "Smalltown Boy".

Video: Kele Okereke - Smalltown Boy

9. Chai - Wink Ø 3,33

Das weibliche japanische Quartett Chai serviert uns auch auf ihrem dritten Album zuckersüßen Bubblegum-Indie-Pop mit feministischer Botschaft: Kawaii!

Video: Chai - Action

10. Lea Porcelain - Choirs To Heaven Ø 2,81

Das Berliner Synthie-Pop-Duo Lea Porcelain schwelgt hier in den Eighties und ihre Mischung New Wave, Indiepop und Post-Punk ist ziemlich vielversprechend.

Video: Lea Porcelain - Shoot The Moon

Die Tonspion Jury

Astrid Clave wurde im Kölner Kompakt-Umfeld sozialisiert, bevor sie in London Drehbuch studierte. Heute schreibt sie über die elektronische Musikszene für Tonspion und Drehbücher für Roadtest Pictures und Constantin MOOVIE, mit Projekten die auch bei Netflix in der Pipeline sind.

Christoph Braun schreibt als freier Autor bereits seit 1996 Texte zu Musik und Popkultur, unter anderem auch für Tonspion. Aktuell arbeitet er außerdem an seinem ersten Roman und in einer Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen.

Christoph Prenner arbeitete nach einem Gastspiel in der Tonspion Redaktion als Chefredakteur mehrerer Magazine in Österreich. Er ist Teil des Film/Serien-Podcasts Screen Lights und des Electro-Pop-Duos Pola-Riot.

Florian Schneider war knapp 10 Jahre die musikalische Allzweckwaffe bei Tonspion bevor er ablösefrei zum Visions Magazin nach Dortmund wechselte. 

Kerstin Kratochwill ist promovierte Germanistin, arbeitet als Lektorin sowie Texterin und schreibt für so gut wie alle Musikmagazine, die es gibt.

Nicole Ankelmann schreibt als freie Autorin für mehrere Musikmagazine und verdient sich ihre Brötchen als Nachrichtenredakteurin und Drehbuchautorin. Seit einiger Zeit ist ihre Stimme auch im Tonspion Podcast zu hören.

Satoru Teshima ist Autor, Musiker (Elleh), Blogger (Lights and Music) und Japanisch-Übersetzer und lebt in Berlin.

Sebastian Cleeman ist Gelegenheitsautor, Ghostwriter, Mitleser, Ex-Tonspionpraktikant, Anfänger for life, macht Musik als Petula und Trommelgeräusche bei Clickclickdecker.

Udo Raaf ist Tonspion-Gründer und Online-Marketing-Spezialist und verbindet im Tonspion seit 1999 beide Leidenschaften.

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