Die heißesten Newcomer für 2017 im Überblick

Künstler, von denen wir in den nächsten 12 Monaten hören werden

So sehr es Tradition ist, rückblickend das letzte musikalische Jahr in diversen Listen zusammenzufassen, so sehr ist es auch Pflicht, kurz vor Silvester ein wenig Wahrsager zu spielen. Hier sind sie also, die wichtigsten Newcomer für 2017 – ausgewählt von der Tonspion-Redaktion:

Alexandra Savior
Label: Columbia
Genre: Pop/Rock

Alex Turner von den Arctic Monkeys hat sie gefressen. Also rein musikalisch. Wir vermuten zwar da lief noch mehr zwischen den beiden, aber mal nur auf die Musik fokussiert hat Alexandra Savior schon jetzt Liebhaberpotenzial.

Be Charlotte
Label: Kobalt
Genre: Pop

Ein Trio mit Hitpotenzial: Blutjung und mächtig talentiert könnte 2017 Be Charlotte aus UK gehören. Die Songs phräsen sich in die Gehirnwindungen und verlassen sie so schnell nicht wieder.

Faber
Label: Vertigo / Capitol
Genre: Pop

“Manchmal schicke ich ‘ne Karte. Manchmal ficke ich 'ne Schwarze” – liebliche Melodien mit herben deutschen Texten, die Bourani und Tawil das Herz wahrscheinlich vor Schock aussetzen lassen. Faber ist mit Abstand der heißeste Schweiz-Export des kommenden Jahres.

Fil Bo Riva
Label: [PIAS] Recordings Germany
Genre: Blues / Pop

Die rauchige Stimme, der tief schürfende Blues, der unmittelbare Akustik-Sound – Henning May kann einpacken. Dieses Jahr erschien bereits die Debüt-EP von Fil Bo Riva. Nächstes Jahr hoffen wir auf einen Full-Size-Langspieler.

Giant Rooks
Label: Haldern Pop
Genre: Indie Rock

Giant Rooks hatten schon letztes Jahr einen wohlverdienten Platz auf dieser Liste. Nur statt uns 2016 mit einem Tonträger zu beschenken, testeten die Jungs ihren Sound lieber nochmal ausgiebig im Vorprogramm von Kraftklub. Jetzt ist es aber endlich genug mit warten: Im Januar erscheint ihre Debüt-EP.

Laurel
Label: Ninja Tune
Genre: Pop

Ihre erste EP ist bereits in den Läden und hat kompromisslos überzeugt. “Pop in Reinstform” wird man wieder überall lesen. Ja, Pop macht Laurel definitiv. Nur tauscht sie das makellose Glitzer-Kleidchen gegen den kratzigen Hipsterpulli und macht das Genre damit endlich wieder interessant.

Lawrence Taylor
Label: Universal
Genre: Pop/Rock

14 Millionen Streams bei Spotify und trotzdem noch Geheimtipp? Lawrence Taylor hat nicht nur wahnsinnige Skills an der E-Gitarre, stilgebend ist seine fantastische Stimme. Mit einer EP im Gepäck sitzt er gerade an der ersten Platte. Wir bleiben gespannt.

Loyle Carner
Label: Caroline
Genre: Hip-Hop

Ende Januar erscheint endlich sein Debüt, nachdem er uns knapp zwei Jahre immer wieder vertröstete. „Yesterday's Gone“ heißt es und nach einer handvoll veröffentlichten Single wissen wir schon in Ansätzen, wie das klingen wird. Es wird sehr gut.

Maggie Rogers
Label: Universal
Genre: Elektro-Folk

“Wow, I’ve got zero notes for that. And I tell you why: You’re doing your own thing.” – was sollten wir zu Maggie Rogers schon sagen, wenn Pharrell Williams bereits die perfekten Worte gefunden hat? Achja, knapp ein Jahr nach ihrer Entdeckung veröffentlicht sie im Februar endlich ihre Debüt-EP.

Der Ringer
Label: Staatsakt
Genre: Rock

Apokalypse und Romantik, Autotune und Poesie. Die Hamburger haben einmal feucht durchgewischt und wurden zu ihrem eigenen Update. Ob die alten Fans mitgehen wird sich zeigen. Neue werden kommen. Viele. „Soft Kill“ ist großartig und 2017 wird das Jahr des Ringers.

Sløtface
Label: Propeller Recordings
Genre: Rock

Mit norwegischer Gitarrenmusik macht man in seiner Playlistauswahl prinzipiell nichts falsch. Sløtface reihen sich da nahtlos ein. Zuerst feierte sie die Insel ab, jetzt wir. Das führt dazu, dass sie in ihrer Heimat Norwegen bei weitem nicht so populär sind wie hierzulande. Mit was? Mit Recht!

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