Die Reaktionen auf Orlando: #LoveWins

Die Welt trauert nach dem Angriff auf die LGBT-Community

Auch zwei Tage nach dem Terroranschlag auf einen Schwulenclub in Orlando/Florida zeigen viele Menschen ihre Solidarität und gehen auf die Straße. 

Am Ursprung der Schwulenbewegung, der Christopher Street in New York, versammelten sich viele Menschen, um den 49 Opfern des schwulenfeindlichen Angriffs zu gedenken und lautstark schärfere Waffengesetze in den USA einzufordern.

Auch die Entertainmentwelt trauert und ist schockiert, dass solche homophoben Angriffe auf eine Minderheit im Jahr 2016 immer noch möglich sind. 

Weltweit kamen Menschen auf öffentlichen Plätzen zusammen, um ihre Trauer und Solidarität mit den unschuldigen Opfern von Orlando zum Ausdruck zu bringen und gegen Homophobie zu demonstrieren.

Lady Gaga hielt eine bewegende Ansprache vor dem Rathaus von Los Angeles und verlas die Namen aller Opfer von Orlando, um ihnen die letzte Ehre zu erweisen.

Tim Cook eröffnete die Apple Keynote mit einer Schweigeminute und einem klaren Bekenntnis zur Vielfalt. Das schien dem offen schwulen Apple-Chef an diesem Abend noch wichtiger als die neuen Apple Produkte.

Anderson Cooper widmete seine Sendung den Opfern des Anschlags und weigerte sich, das Gesicht des Attentäters zu zeigen. Seine Tränen beim Verlesen der Namen der Opfer kann er nur mühsam unterdrücken.

Mathias Aguayo vom Cómeme Label veröffentlichte einen bewegenden Text auf seiner Homepage: "You are my brothers, my sisters, my fellow dancers and (music) lovers. (...) In loyalty to my friends, as a musician, as a DJ playing the music, and as a clubber dancing to the rhythms that were created in this context,  I find myself feeling a responsibility, feeling a need for solidarity and alliance."

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