Electronic Dance Music #10: Neu auf Soundcloud, Spotify und Youtube

Globale Sounds aus dem Netz: Unsere größten Entdeckungen in einer Playlist

Jeden Tag erhält Tonspion die neuesten Musiktitel aus der ganzen Welt auf Submithub. Unser Ziel ist es, das Beste der elektronischen Tanzmusik in dieser brandneuen Serie zu präsentieren. Das Spektrum reicht von Downtempo über Minimal Electronic bis hin zu Drum & Bass, Jungle, Techno, Melodic Techno, Deep House, House und Disco.

Unsere Playlist Electronic Dance Music bei Spotify

Avity de Rerum – Taking Me There (Tech House, Future / UK Garage, Deep House)

Dieser Künstler produziert Musik, nach der er sein Leben aufbauen möchte - Avity de Rerum behandelt den elektronischen Klang wie die Füllung einer Leinwand in Zeit und Raum. Und die ist mehr als vielversprechend: Mit etwas wehmütiger Nostalgie angeräuchert aber auch von einer tiefen Sehnsucht nach einem ehrlichen aber auch groovigen Jetzt. Ein absoluter Favorit!

Imanol – Latin Citric (House (Old-school), Disco / Nu-Disco, Acid House)

Wer Latin Beats liebt, kommt mit Latin Citric voll auf seine Kosten. IMANOL ist immer auf der Suche nach dem Groove, er liebt es nach "neuen" oder verloren gegangenen Songs zu graben. Ende 2017 hat er seine EP "Funky Weekend" zum ersten Mal auf Beatport herausgegeben, die auf Platz 31 der besten 100 der besten Funk/Disco-Rangliste klettert, und vor kurzem hat er sein eigenes Label "U're Guay Records" gegründet. Imanol ist ganz nebenbei auch einer der angesagtesten DJ‘s in Uruguay!

Kaskade – Feel It (from Redux 004 EP) – (Progressive House, House (Old-school), Deep House)

In den Vororten von Chicago aufgewachsen, wurde Raddon stark von New-Wave-Bands wie The Cure, Echo und The Bunnymen sowie The Smiths beeinflusst, die seine Liebe zu Melodie und Text entfachten und stark von der sich in Chicago entwickelnden House-Musikszene beeinflusst wurden. Kaskade wurde von DJ Times und Pioneer DJ zu Amerikas DJ Nr. 1 ernannt. Die New York Times hat ihn in einem kürzlich erschienenen Profil als das "neue Gesicht der elektronischen Tanzmusik" bezeichnet, aber Ryan Raddon, bekannt als Kaskade, ist seit mehr als einem Jahrzehnt in den Schützengräben der EDM-Szene auch als origineller Aufnahmekünstler und gefragter DJ präsent. Er hat sieben Studioalben veröffentlicht, darunter sein neuestes, Fire & Ice, erzielte neun Top-10-Hits in den Hot Dance Airplay Charts von Billboard, kreierte Chart-toppende Remixe für viele von Lady Gaga bis Beyoncé, trat bei allen großen Sommerfestivals auf und hat in den letzten 10 Jahren zwischen 150 und 200 Headliner-Shows pro Jahr gespielt. Damit hat er sich einen Namen als Innovator der EDM-Szene, wie wir sie heute kennen, gemacht, der Türen für Leute wie Deadmau5, Tiesto, Skrillex und andere geöffnet hat. Auf diese Weise hat er dazu beigetragen, den Grundstein für einen titanischen musikalischen und kulturellen Wandel zu legen: eine Post-Rock-EDM-Revolution, die die Phantasie einer neuen Generation von Musikliebhabern in ganz Nordamerika erfasst hat.

Dantec x Gigo’n’Migo x Karrer & Rahmero – Sushi (feat. Stacia) (Techno, Tech House)

Dantec hat bereits in unserer #5 Playliste mit einer atmosphärischen Musikperle ganz groß bei uns gepunktet. Gigo'n'Migo ist ein süddeutsches DJ & Produzenten Duo, das sich in den letzten Jahren mit viel Fleiß auf ein internationales Level heben konnte. Karrer & Rahmero sind ein Produzenten-und Dj Duo, das ihre Zuhörer schon seit längerem mit ihren groovigen Sets zum Tanzen bringt. Stacia ist eine bei Universal Music Publishing gesignte Sängerin und Songwriterin und musikalisch im Pop und RnB zu Hause. Stacia selbst nennt ihre Musikrichtung „Emotionpop“.  Achtung, jetzt wird's pretty wild!!

Atnight – Terrace Trip (Techno, Progressive House, Deep House)

Der elektronische Künstler aus Auckland, Neuseeland, mag sich eher nicht auf ein Genre beschränken. Er macht am liebsten Musik, die jeder genießen kann. Damit tut er mit Terrace Trip auch wirklich jedem einen gefallen. Einen schönen Terrace Trip wünschen wir!

Massane – No Return (Deep House)

Früher auch bekannt als PhYnee, betritt man heute mit Massane in No Return eine Klangwelt, die einen aus dem Alltagstrott entfliehen lässt und die Zeit danach mit Magie, Hoffnung und einer Prise Empathie fült. Davon bitte noch viel mehr, Massane!

Toya Delazy – Qhawe (Techno, Global Bass, Drum & Bass /Jungle)

Delazy ist eine mutige und visionäre Künstlerin, die einen eigenständigen Sound Jahrhunderts kreiert, der aus ihrem südafrikanischen Erbe schöpft (sie ist u.a. eine Zulu-Prinzessin, Urenkelin von Prinzessin Magogo) und gleichzeitig fest in der kulturellen und klanglichen Identität ihrer Wahlheimat London verwurzelt bleibt. Unabhängig von den Beschränkungen des Genres operiert Toya im Raum zwischen Rave, Grime und Hip-Hop und synthetisiert ihre Einflüsse zu einer vielfältigen Ästhetik, die sowohl künstlerische als auch geografische Grenzen überschreitet. Angetrieben von einem furchtlos unabhängigen Geist, einer unbändigen Leidenschaft für Musik und einer kompromisslosen Verpflichtung, sie selbst zu sein, ist Toya Delazy eine Inspiration für alle, die ihre eigene Identität suchen. Diese freimütige Künstlerin steht als Ikone für die Unterdrückten und sendet einen klaren Aufruf an Individualisten auf der ganzen Welt aus: Steht auf und seid stolz auf das, was ihr seid. Eine absolute Inspiration und Göttin einer neuartigen Musik! 

Fejká – Unfold (Electro Pop, Downtempo / Minimal Electronic, Deep House)

Brian Zajak, alias Fejká, begann seine musikalische Karriere im Alter von 17 Jahren. Hin- und hergerissen zwischen der verträumt weichen Atmosphäre der Ambient-Musik und dem harten, druckvollen Vibe des Techno, konnte sich Fejká nicht entscheiden, in welche Richtung seine Musikproduktion gehen sollte. Daher beschloss er, mit beiden zu experimentieren und den Entwicklungsprozess von Traummusik zu Tanzmusik zu zeigen. Hier sein mehr als gelungenes Resultat, Unfold.

Drinker – Even If I Know (Trip-Hop, Indie Electronic, Indie Electro)

Drinker begann 2016 in Brooklyn, NY, als eine Zusammenarbeit zwischen dem Songwriter Aaron Mendelsohn und dem Produzenten Ariel Loh, die sich über ihre gemeinsamen Einflüsse von Künstlern wie Fever Ray, Bon Iver und James Blake verbanden. Auch nachdem Mendelsohn nach L.A. gezogen war kooperierte das Duo auch weiterhin zusammen. Zum Glück! Zwar singt Mendelsohn jetzt unter der Sonne Kaliforniens und ist auch nur ganz kurz für ein Lächeln zu haben, das jedoch völlig ausreicht um uns aus der Ferne zu beglücken. Vorsicht: Drinker Addiction vorprogrammiert!

Samuel Proffitt – Surry (Downtempo / Minimal Electronic) 

Samuel Proffitt wuchs in Houston auf, verwurzelt in einer Mischung aus Screamo, Punk, Indie, Folk und Jazz; seine eigene Musik stammt jedoch aus persönlichen Schriften, der Poesie und dem Interesse an Philosophie. Er nahm sich die Zeit Akkorde auf seiner Gitarre zu lernen, um seine Gedanken in einer klangvolleren Form auszudrücken. Derzeit befindet er sich im 3. Jahr seiner Doktorarbeit an der Brown University. Auch heute noch stellt er Genres und musikalische Grenzen in Frage und konfrontiert das Publikum mit einer akuten, gewichtigen Flut von Tönen und Klangschichten, die einen momentanen Eintritt in seine Welt ermöglichen, in der der Zuhörer ermutigt wird, wie der Künstler selbst zu hinterfragen, was es bedeutet, Mensch zu sein.  Samuel war bereits in The Fader, Vice, Rolling Stone, Noisey, KCRW, Paste und in Spotifys Top 50 Viral Songs in the U.S. und Best of Fresh Finds zu sehen. Huge Talent!

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