„Er hätte es geliebt“: Chaotische Szenen und Flaschenwürfe bei Mark E. Smiths Beerdigung

Der „The Fall“-Frontman verstarb im Januar 2018 mit 60 Jahren

In seinem Heimatort Manchester fand die Beerdigung der am 24. Januar 2018 verstorbenen Post-Punk-Legende Mark E. Smith statt, die offenbar ausartete und eher einem „The Fall“-Konzert als einer Trauerfeier glich.

Ein ehemaliges Bandmitglied konstatierte, er habe die Trauerfeier gerade noch lebend verlassen können, ein anderer berichtet von chaotischen Szenen als diverse Flaschen auf die Gäste flogen und Getränke über diese gegossen wurden: Es sei „total respektlos (gewesen), er hätte es geliebt“.

Mark E. Smith war bekannt für seine schroffen Ansichten und legendären Beleidigungen. Einmal sagte er: „Wir waren bei einem Festival in Dublin, da hat sich eine Band warmgespielt, sie war schrecklich. Ich sagte, hört auf ihr Arschlöcher, aber sie haben immer noch weitergespielt, da habe ich eine Flasche nach ihnen geworfen. Einer aus meiner Band sagte, das sind die Sons Of Mumford [sic!] oder so ähnlich, sie sind Nummer 5 in den Charts! Ich hielt sie nur für einen Haufen geistig zurückgebliebener Irish-Folk-Sänger.“

Der Schauspieler Steve Evets, der auch einmal bei The Fall Gitarre spielte, meinte, die Trauerfeier war eben wie ein Gig der Band mit einigen merkwürdigen Gästen. Insofern war die Ankündigung zum „Funeral Service to Celebrate The Life of Mark E. Smith“ mehr als passend.

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