"Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit": Ein Film übers Leben von Musik

Dokumentation über das Doppelleben unabhängiger Musiker

Viele unabhängige Musiker müssen ein Doppelleben führen. Das Kunstkollektiv "relativ kollektiv" hat Künstler begleitet, welche alleine von ihrer Musik nicht leben können und eine Dokumentation dazu veröffentlicht.

Als unabhängiger Musiker hat man es schwer. Damit man abseits von kommerziellem Erfolg alleine von seiner Musik leben kann, müssen viele Faktoren zusammenkommen. So sind die meisten Musiker gezwungen, nebenbei in Jobs tätig zu sein, welche nicht unbedingt etwas mit ihrem künstlerischen Schaffen zu tun haben.

Um sich einerseits seinen Lebensunterhalt finanzieren und andererseits der Leidenschaft und eigentlichen Berufung nachgehen zu können, müssen Künstler oft ein Doppelleben führen, was sie an ihre Grenzen bringt. Das Film- und Kunstkollektiv "relativ kollektiv" hat die Musiker des Labels und Netzwerks Analogsoul um A Forest oder Arpen ein Jahr lang begleitet und das Leben zwischen Proberaum, Tonstudio und schnöder Alltagsarbeit dokumentiert.

So zeigt der Film "Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit" den oft frustrierenden Balanceakt der Künstler, welcher ohne Disziplin und Selbstorganisation nicht möglich wäre. Doch kann man sich und seinen ästhetischen Grundsätzen überhaupt dauerhaft treu bleiben oder passt man sich gezwungenermaßen irgendwann doch gesellschaftlichen Regeln an?

"Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit" ist ab sofort auf YouTube zu sehen:

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