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Going Underground: Neue Indie-Hits aus dem Netz #11

Was gibt's Neues auf Soundcloud, Spotify, YouTube und Co.?

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist. Die Bandbreite reicht diesmal von Indierock über Neo-Soul hin zu Post-Rock.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Peter Bjorn And John – Reason To Be Reasonable (Indiepop)

Wer erinnert sich nicht an den charmanten Ohrwurm "Young Folks", der nun mittlerweile auch schon über zehn Jahre auf dem Buckel hat, aber immer noch frisch wie am ersten Tag ist? Nun hat das Trio hinter dem Indiehit einen neuen Song veröffentlicht, der zwar nicht so catchy ist, dafür aber elegant und elegisch vor sich hinstrahlt. Welcome back!

Remington Super 60 – Fake Crush (Dreampop)

Verträumte Klänge aus Norwegen: Eine Band, die sich nach einem 50er Jahre Vintage-Rasierer benennt, beweist Geschmack und Stilsicherheit: "Fake Crush" ist Indiepop, der aus den Sixties zu uns zu wehen scheint und an Bands wie Saint Etienne, Broadcast oder The Cardigans erinnert.

Proper Youth – Off My Mind (Country)

Ein Song, der wie eine Hommage an Bruce Springsteens "I’m On Fire" beginnt, sich dann in einen Countrytrack verwandelt und insgesamt zwischen Folkpop und Eightiesrock pendelt: Dieser Hybrid ist ein Ohrwurm, der Fans von Arcade Fire und Johnny Cash gleichermaßen begeistern wird.

Australasia – Mercurio (Post-Rock)

Schwebender sphärischer Post-Rock aus Italien: Australasia machen einen Vintage-Electronica-Sound auf den Spuren von Tangerine Dream und Eighties-Soundtracks. Auch Ennio Morricones Einfluss ist spürbar, genauso wie der von Genres wie Shoegaze oder Synthwave. Und dass die B-Seite von "Mercurio" mit "Argento" betitelt ist, verwundert nicht – schließlich kommt der "Giallo" auch aus Italien!

Oh He Dead – Show Me Love (Neo-Soul)

Mit charmanter Stimme, deren warm-cooler Timbre irgendwo zwischen Tracy Chapman und Stevie Nicks liegt, und souligem Sixties-Feeling bezaubern Oh He Dead einfach, so dass der groovige Track "Show Me Love" sicherlich viel Liebe erfahren wird.

Dancing Tongues – Body Language (Indierock)

Mitreißender Indierock aus den USA zwischen Maximo Park und Motorama: Tanzbar und mit Post-Punk-Anleihen ist "Body Language" ein cooler Ohrwurm, der in der Indiedisco den Floor recht schnell füllen wird.

Lea Porcelain – Sink Into The Night (Alternative)

Ein bisschen Nick Cave und ein wenig Element Of Crime, aber ganz viel schwebende Düsternis ist im neuen Song der Berliner Band Lea Porcelain enthalten. Nach ihrem hochgelobten Debüt-Album kehren sie nun zurück, um dem oftmals drögen deutschen Indiepop neue elektrifizierende Songs zu schenken.

Fior Parie – Charlotte Sometimes Always (Indie-Folk)

Da hat sich Fior Parie doch schon wieder auf unsere Playlist geschlichen! Aber ihr charmanter Indie-Folk (der zuweilen auch an Dream-Pop erinnert) funktioniert einfach so gut, dass sie sich auch in unserer 11. Ausgabe einen Platz verdient haben.

Mint Julep – Blinded (Elektro-Pop)

Das Ehepaar Hollie und Keith Kenniff weiß zum, Glück, wie man innovativen Elektro-Pop macht, der nicht nach 08/15 Radio-Musik klingt. Als Mint Julep veröffentlichen die Beiden ihre neuste Single "Blinded", einen catchy Synth-Track, der den Hörer mit auf eine Reise in ihr rosafarbenes Dreamland nimmt.

SYML - Take Me Apart (Singer-Songwriter)

Eine gefühlvolle Stimme gepaart mit dezenten Klavierakkorden und Streicherelementen: das ist SYMLs neuer Track "Take Me Apart". Der US-Amerikaner bewegt sich gekonnt auf einem schmalen Grat, denn emotionale Singer-Songwriter Songs können schnell kitschig werden.

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