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Going Underground: Neue Indie-Hits aus dem Netz #17

Was gibt's Neues auf Soundcloud, Spotify, YouTube und Co.?

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist. Die Bandbreite reicht diesmal von Indiepop über Synthpop hin zu Bedroompop.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Trenton – Alive (Indiepop)

Wie ein tröstendes Pflaster legt sich die Melodie dieses Indiepop-Songs mit leichten Eighties-Anleihen auf unsere Herzen: "It just feels good to be alive" singen Trenton aus den USA und haben mit dem Lied eine schöne Hymne ans Leben geschrieben, die ein wenig an The Mary Onettes und A-ha erinnert.

Franke – Not Dying Today (Crossover)

Mit viel Wut im Bauch und Emotionen in den Lyrics ist diese Corona-Hymne aus den USA ausgestattet: Die Energie des Tracks verbindet sich mit viel Hoffnung und macht Mut und die Soundmischung aus Hip-Hop und Alternative-Sound macht Lust auf Tanzen – und das kann man glücklicherweise ja auch in der eigenen Wohnung.

Konsequence – Emotional Distancing (Synthpop)

Beschwingter Synthpop aus Deutschland trotz traurigem Thema: Während die Corona-Krise das Social-Distancing zum Thema machte, singen Konsequence über treibende Beats vom emotionalen Distanzieren. Die beiden Brüder aus München verbinden in ihrem frischen Sound frühe Achtzigerjahre-Klänge mit einem Hauch von Hip-Hop.

Genieve Stokes – Running Away (Bedroompop)

Mit ätherischer und dennoch starker Stimme bezaubert Genieve Stokes in diesem zarten Lo-Fi-Pop-Song, der eine ungewöhnliche Struktur hat und dennoch zu fesseln vermag. Die emotionale und melodiöse Dichte des Tracks lassen kaum glauben, dass die Singer-Sonwriterin erst 18 Jahre alt ist. Die Zukunft verspricht Großes für die Musikerin.

Tara – Oceans (Dreampop)

Schwelgerisch schöner Song der Band aus Brooklyn, die im Fahrwasser solcher shoegaziger Acts wie Slowdive, Wild Nothing oder DIIV daherkommt: Mit treibendem Rhythmus und verträumten Gesang schwimmen Tara auf der perfekten Dreampop-Welle mit.

Aedrian – Kopfkino (Synthpop)

Der Künstler Aedrian aus Deutschland hat mit "Kopfkino" ein ziemlich luftiges eingängiges Lied geschrieben, das ein bisschen wie der Missing Link zwischen NDW und Synthpop klingt. Zu seiner Geschichte schreibt er "Hey, kennst du die Geschichte von Tim Thaler? Dem Jungen, der sein Lachen verkaufte und schließlich merkte wie sehr er es vermisste? Mir ist dasselbe passiert, bloß dass ich nicht mein Lachen, sondern meine Stimme verlor". Mit seiner Musik versucht er nun, diese Stimme wiederzufinden und wir finden, man sollte ihm zuhören.

NYIKO – Like The Movies (Indiepop)

Tatsächlich klingt dieser strahlende Track wie die Vertonung eines Coming-Of-Age-Film aus den Achtzigerjahre: Mit Post-Funk, Synth-Pop und Indierock-Flair schraubt sich die mitreißende und dennoch subtil melancholische Melodie ins Ohr und nistet sich dort gemütlich ein. Nyiko aus Los Angeles haben diese kleine, aber sehr feine Hymne in ihrem Schlafzimmer aufgenommen und sie ist ein Traum für Fans von The Drums, The Smiths oder The Cure.

MULIMBA - Your Own Blood (Elektro-Soul)

Der Londoner Sänger MULIMBA, den wir bereits von der Band HAUS kennen, macht auch allein ganz schön coole Musik. Sein neuester Track "Your Own Blood" vereint eine starke Stimme mit catchy Elektro-Beats und emotionalen Soul-Elementen.

Great News - Stranger In The Hallway (Indie-Elektro)

Mit diesem psychedelischen Indie-Elektro Track haben Great News definitiv einen Indie-Hit rausgehauen! Die Norweger erinnern mit ihrem nostalgischen Lofi-Sound stark an Tame Impala an einem sonnigen Strand-Tag.

Syd Silvair - The Moth (Elektropop)

Catchy Elektropop, bei dem keine Beine stillstehen, das kann Syd Silvair ziemlich gut! Hier trifft Disco auf tanzbaren Art-Pop mit einem Hauch Nostalgie. "The Moth" solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Ryan Cassata - Catcher in the Rhye (Folk)

Ryan Cassata ist nicht nur ein begnadeter Musiker, sondern auch noch Schauspieler, Autor und LGBTQ Aktivist. Sein neuster Folk-Song "Catcher in the Rhye" handelt von Kriminalität und Alltags-Rassismus, die die LGBTQ-Community immer wieder erlebt.

Ruuth - Her (Elektropop)

Die deutsche Newcomerin Ruuth kommt aus einer kleinen Insel an der Küste Deutschlands, doch ihr Sound klingt viel mehr nach Großstadtdschungel. "Her" ist einer der ersten Elektropop-Songs ihrer Debüt-EP "All My Friends", die bereits Anfang April erschienen ist.

Ed Prosek - Make It Easy (Indiefolk)

Ed Proseks neuster Track "Make It Easy“ zeigt uns eine neue Seite des Songwriters. Statt einer melancholischen Ballade liefert Prosek uns eine fröhliche und positive Folk-Nummer. Denn trotz der Corona-Pandemie hatte der Sänger in letzter Zeit viel Glück: er ist verliebt und hat einen Hund, der ihm ziemlich viel Freude bringt.

Bronze Whale & Poles - Hold. Wait. Fall. (Indie-Elektro)

Das Produzentenduo Bronze Whale hat sich mit dem Sänger Poles zusammengetan, um eine richtig coole Indietronic-Nummer zu veröffentlichen. Der neue Track "Hold. Wait. Fall." mischt Indietronic-Beats mit Hip-Hop und R'n'B- Elementen und trifft damit den momentanen Zeitgeist perfekt.

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