TONSPION TIPP

Going Underground: Neue Indie-Hits aus dem Netz #4

Was gibt's Neues auf Soundcloud, YouTube und Co.?

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist. Die Bandbreite reicht diesmal von Indietronic über Progrock hin zu Psychedelic Rock.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Joplyn – We Lost Our Fire (Indietronic)

Hinter Joplyn verbirgt sich die eine Berliner Sängerin und Pianistin, die glänzenden Indietronic-Soulpop irgendwo zwischen Sade und Banks macht: "We Lost Our Fire" ist ein laszives Stück mit Rap-Einlagen und orientalisch anmutendem verschlepptem Beat.

Dominic Sen – Atalanta (Indiepop)

Funky Vibes und groovy Beats über einer zuckersüßen Stimme: Das Projekt Dominic Sen aus Brooklyn beschreibt sich auf seinem Facebook-Profil treffenderweise als "Paula Abdul but from the future" und das trifft es ziemlich genau, "unschuldige" Eighties-Klänge a la Janet Jackson und ein postmodernes Konzept treffen hier perfekt aufeinander.

InAeona – Sun Moon (Progrock)

Druckvoller Progressive Rock aus Boston mit einem Hauch von Gothic Rock und Post-Metal: Das Trio türmt in "Sun Moon" furiose Gitarrenwände auf und ist irgendwo zwischen Nine Inch Nails und Dream Theatre zu verorten.

Maple & Beech – Hot Air (Indiepop)
Aus Minnesota kommt dieser luftige Song, der ein wenig an die Sophisticated-Pop-Ära mit Bands wie The Style Council, Prefab Sprout oder Swing Out Sister erinnert: Kombiniert mit einem Touch von Dream- und Eigthiespop macht dies den Song "Hot Air" zum perfekten kleinen Sommerhit.

Gumshoe – When Things Started To Ignite (Post-Punk)

Geradezu eleganter Track aus England von der Post-Punk-Indieband Gumshoe: Schwelgerisch und schön catchy treibt "When Things Started To Ignite" dahin und erinnert ein wenig an klassische britische Bands wie Gene oder The House Of Love.

Mirror Trash – Blank (Indierock)

Dreckiger Indierock-Hit: Mirror Trash haben mit "Blank" einen kleinen Ohrwurm vorgelegt, der zwischen Lo-Fi, Dreampop und Folk-Rock pendelt, aber stets mit sehr viel Drive nach vorne geht.

The Lizards – Astroboy (Psychedelic Rock)

Feiner dreckiger Psychedelic Rock aus UK: Der Song arbeitet sich kontinuierlich ins Gehör vor und die synthiegetriebene Melodie wird unweigerlich zum Ohrwurm. Der Vintage-Sound umhüllt den Track dazu mit einem wohligen warmen Mantel.

Bruce Cockburn – Blind Willie (Folk)

Starker instrumentaler Folk-Track von der kanadischen Musiklegende Bruce Cockburn, der in den Achtzigerjahren einige Hits als Sänger zu verzeichnen hatte. Hörtipp hier: "Lovers In A Dangerous Time". Nun veröffentlicht er ein Album ohne Gesang und auch ohne Worte sagt der einnehmende Track viel aus.

Carnival Kid – 7Sins (Indierock)

Treibender Indierock zwischen New Wave und Synthpop aus deutschen Landen: Hinter dem Projekt Carnival Kid steckt Christian Stezycki und mit "7Sins" bringt er einen coolen dreckigen Hauch in die Alternative-Disco.

Heron – Sun Release (Postrock)

Zarter Vertreter des Genres Postrock aus den USA: Wunderbare Crescendos und eine wachsende Melodie umhüllt den Hörer geradezu. Für Fans von Explosions In The Sky, Tycho oder Mogwai.

Emerald Park – Rules Don’t Apply (Indie Rock)

Die erfolgreichen schwedischen Indierocker sind mit einem energiereichen und emotionalen Song nach fast vier Jahren Pause zurück: Dreht den Regler auf und lasst Euch von dem Ohrwurm mitreißen!

Wolfskind & Bayuk – Bcntxl (Lo-Fi-Pop)

Übercooler Lo-Fi-Pop mit eigenwilligem Tracknamen aus Deutschlang: Wolfskind & Bayuk betören mit Spoken Word-Einlagen und zartem Gesang über einer sanften Melodie und liegen damit im musikalisch gemachten Bett neben The XX, Klez.E oder Radiohead.

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TONSPION TIPP

Going Underground: Neue Indie-Hits aus dem Netz #3

Was gibt's Neues auf Soundcloud, Youtube und Co.?

Neben den großen Releases veröffentlichen unzählige Musiker und Musikerinnen aus dem vielfältigen Indie-Genre ihre Musik tagtäglich im Netz. Wir haben sie uns angehört und präsentieren Euch die besten Neuentdeckungen in einer Playlist. Die Sparte reicht diesmal von Dreampop über Indiefolk hin zu Surf Rock.

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