Google vor Einstieg ins Online-Musikgeschäft

Spekulationen um Kauf des Abo-Services Napster

Gerüchte über einen Einstieg des US-Internetunternehmens Google in das Geschäft mit Musikdownloads gab es bereits seit Längerem. Seit der Suchmaschinenbetreiber Anfang dieses Jahres damit begonnen hat Videos über das Netz zu vertreiben, galt der Verkauf von Musik als logischer nächster Schritt.

Ende vergangener Woche ließ ein Analyst der Investmentbank Bear Stearns mit der Vorhersage aufhorchen, Google wolle bereits in den nächsten drei bis sechs Monaten ein Musikservice im Netz starten. Am Montag meldete die "New York Post" Google strebe einen Zusammenarbeit mit dem Online-Musikshop Napster an. Diese könnte schließlich in einer Übernahme des Musikaboanbieters enden, schrieb das Blatt. Napster hatte vor Kurzem zehn Manager entlassen. Auch Verkaufsgerüchte machten die Runde.

Weder Google noch Napster wollten den Bericht bestätigen. In einem kurz angebundenen E-Mail dementierte die Pressestelle des kalifronischen Suchmaschinenbetreibers jegliche Ambition, künftig Musikdownloads anbieten zu wollen.

Google hatte Mitte Dezember vergangenen Jahres seine Musiksuchfunktion stark verbessert. Bei Suchabfragen, die Musik betreffen, werden seither umfangreiche Informationen - von den Websites der Musiker bis hin zu Alben und Songtextseiten - bereitgestellt. Auch Links zu Online-Musikshops, in denen die gesuchte Musik gekauft werden kann, werden angezeigt. Trotz Dementis dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis diese zur Adresse GoogleMusic.com führen wird. Die entsprechende Domain wurde bereits vor mehr als zwei Jahren registriert. (dax)

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