Grammys 2017: David Bowie und Adele räumen ab

Beyoncé und A Tribe Called Quest mit spektakulären Shows

Letzte Nacht wurde zum 59. Mal der wichtigste amerikanische Musikpreis verliehen. Im Rampenlicht stand dabei vor allem der verstorbene David Bowie und Adele, die ihre Preise am liebsten einer Kollegin hätte geben wollen.

Es war wieder eine Menge los: Die Topseller des Musikbusiness trafen sich letzte Nacht im Staples Center in Los Angeles zur 59. Grammy-Verleihung. Die beiden Hauptkonkurrentinnen waren sich am Ende des Abends dabei wohl näher, als irgendwer sonst. Adele räumte für mit ihrem Album 25 und "Hello" die beiden wichtigsten Preise für das beste Album und den besten Song des Jahres ab. In einer flammenden Rede ließ die Britin verkünden, dass für sie die eigentliche Gewinnerin Beyoncé hätte sein müssen und rührte die hochschwangere Miss Knowles dabei zu Tränen.

Insgesamt gewann Adele fünf Trophäen und war die Abräumerin des Abends. Beyoncé kehrt mit zwei Grammys ins heimische Paradies zurück. Was von ihr aber nachhallt, ist ihre epische 9-Minuten lange Performance.

Auf männlicher Seite dominierte vor allem der letztes Jahr verstorbene David Bowie die Ranking-Liste. Sein Abschiedsalbum Blackstar gewann unter anderem die Preise als bestes Alternative Album, der gleichnamige Titeltrack wurde als bester Rocksong auserkoren und erhielt einen weiteren Preis für die beste Rock-Performance. Insgesamt bekam Bowie fünf Grammys posthum verliehen, zählt mit Adele damit zu den Gewinnern des Abends.

Dass die Veranstaltung von Anbeginn unter dem Zeichen des Protestes gegen US-Präsident Donald Trump stehen würde war klar. Das stärkste Statement lieferten dabei A Tribe Called Quest gemeinsam mit Anderson .Paak und Busta Rhymes mit einem beeindruckend-intensivem Medley. (Man beachte hier vor allem, die im Publikum tanzende Rihanna mit ihrem stilvollen Flachmann)

Die 59. Grammys waren auch und vor allem ein Event, in dem verstorbenen Musikern gedacht wurde. Adele hatte bei ihrem Auftritt im Gedenken an George Michael mit der Technik zu kämpfen und startet den Auftritt in ihrer sympathisch-charmanten Art einfach nochmal neu...

...und Bruno Mars widmete seinen Auftritt dem ebenfalls verstorbenen Prince.

Leer gingen unterdessen sowohl Rihanna als auch Kanye West aus. Alle Gewinner/Innen könnt ihr auch hier nochmal in Ruhe nachlesen.

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