Gut aufgelegt mit Emily Haines

Die kanadische Songwriterin empfiehlt Highlights aus ihrem Musikarchiv

In dieser Rubrik stellen Künstler unserem Redakteur Jan Schimmang jeweils drei Veröffentlichungen vor, die sie für hörenswert halten - egal ob Klassiker oder Geheimtipp. Diesmal mit Emily Haines.

[Fionn Regan - The End Of History (Cooperative Music, 2006)]
"Er kommt aus Irland. Auf dem Album gefällt mir besonders die Melodie von ´Put A Penny In A Slot´. Ich glaube nicht, dass ihn bisher allzu viele Leute kennen. Er gehört auf die gute Seite der Songwriter, ich mag es wie er seine Stücke klingen lässt."

[The National - Alligator (Beggars, 2005)]
"Ich mag die Stimme von Matt Berninger sehr. Sie machen genau das, was ich mit meiner Band Metric auch schon immer verfolgt habe: kredible Rockmusik zu produzieren, ohne dabei zu bemüht und ernsthaft rüberzukommen. Sich selbst nicht als zu bedeutend zu definieren, sondern sich trotzdem eine gewisse Lockerheit zu bewahren."

[Boards Of Canada - Music Has The Right To Children (Warp, 1998)]
"Das ist eine dieser Platten, mit der ich sehr viel Zeit verbracht habe. Oberflächlich betrachtet ist es nur elektronische Musik, aber jeder Song ist in sich eine Vollendung. Für mich war das Album sehr inspirierend. Ich habe es viel auf Reisen gehört. Ich bin ständig auf der Suche nach guter Musik, die geeignet ist, einen unterwegs zu begleiten."

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Das Album "Knives Don`t Have Your Back" von Emily Haines & The Soft Skeleton ist Anfang Juni via Groenland erschienen. Emily arbeitet zudem bereits am nächsten Album ihrer Band Metric.(js)

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