Hanfmesse: Mary Jane Berlin 2019

Die Rückkehr der Wunderpflanze

Mitten in der Hauptstadt findet vom 21. bis 23. Juni 2019 die Messe Mary Jane, die größte Messe für Hanf in Deutschland, statt. Die Veranstaltung feierte im Jahr 2016 ihre Premiere und erfreute sich seitdem stetigem Wachstum. Für das aktuelle Jahr erwartet die Messe mehr als 250 nationale und internationale Aussteller, die auf der Mary Jane ihr Waren- und Dienstleistungsangebot vorstellen.

Grüne Hanfpflanze mit chemischer Zusammensetzung als Symbol
Die Messe Mary Jane veranschaulicht das immense Potenzial von Hanf. Bildquelle: Pixabay

Die Fachmesse Mary Jane bietet an insgesamt drei Tagen ein breitgefächertes Rahmenprogramm für die Besucher an. In der Arena Berlin direkt an der Spree kommen die zahlreichen Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen und zeigen euch, dass Hanf mehr sein kann als nur ein Betäubungsmittel.

Neben der Fachmesse beinhaltet das geplante Programm Konferenzen, Fachvorträge und Diskussionen nationaler sowie internationaler Hanf-Experten. Gesprochen wird unter anderem über die Legalisierung von Cannabis, die aktuelle Gesetzeslage sowie die medizinische Verwendung von Hanf. Auch die Ernährung wird ein Thema sein. Als Besucher habt ihr die Möglichkeit, die neuesten Entwicklungen und Produkte rund um die grüne Pflanze kennenzulernen. Im Außenbereich der Messe wird euch das „Mary Jane Berlin Festival“ mit einem Beach-Bereich, Swimming Pool, Live-Konzerten, DJs und unzähligen Food-Ständen aus aller Welt erwarten.

Comeback der Wunderpflanze

Hanf ist ein enorm potenter Rohstofflieferant. Die Hanfmesse in Berlin beweist diese Tatsache eindrucksvoll. Seit Jahrtausenden wird das Potenzial der Pflanze auf vielfältige Art und Weise ausgeschöpft. Als gesundes Lebensmittel oder als Lieferant von Fasern für Kleidung, Papier oder Baustoff, die Möglichkeiten sind breitgefächert.

Aufgrund von unterschiedlichen Faktoren wie beispielsweise Kampagnen einzelner Wirtschaftszweige wurde Hanf fast völlig aus der westlichen Welt verdrängt. Zudem führte der Betäubungseffekt der Pflanze zu einem negativen Image. Heute nimmt das Wissen um das Potenzial von Hanf wieder zu. Immer mehr Menschen erkennen den großen ökologischen Vorteil, der in der Pflanze schlummert. 

Produkte aus Hanf

Das Portfolio an Produkten aus Hanf ist recht üppig. Textilien aus den gewonnenen Fasern der Pflanze sind mehr als nur ein Geheimtipp. Die Gesellschaft setzt immer mehr auf Individualität und priorisiert immer stärker den eigenen ökologischen Anspruch.

Habt ihr empfindliche Haut, empfehlen aktuelle Untersuchungen, Naturtextilien aus Hanf zu tragen. Denn die Hanffaser weist dieselbe mikroelektrische Spannung wie die Haut des Menschen auf. Dadurch wird eure Haut keiner elektrischen Reizung wie bei herkömmlicher Kleidung ausgesetzt. Durch ihre Lufteinschlüsse verfügt die Hanffaser außerdem über die Eigenschaft des relativen Temperaturausgleichs. Sie ist somit kühl im Sommer und warm im Winter.

Die Hanffaser kann bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen und kontinuierlich wieder abgeben. Dadurch reagiert sie viel später auf Feuchtigkeit. Kleidung aus Hanf lässt sich deshalb wesentlich länger ohne Geruchsbelästigung tragen. Das schont im Zweifel euren Geruchssinn und auch euren Geldbeutel. Der größte Gewinner ist aber die Umwelt. Denn Lebensmittel aus Hanf gehören zu den hochwertigsten Naturprodukten. Sie lassen sich ohne große Mühen in den alltäglichen Speiseplan integrieren und verfügen über einen angenehmen und nussigen Geschmack.

Der gesunden Vielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Verwendung von Hanfnussprodukten in der täglichen Ernährung erhöht den Anteil an Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett und Mineralstoffen wie Eisen, Phosphor und Calcium. Insgesamt versorgen Lebensmittel aus Hanf den menschlichen Körper mit einer Fülle an wichtigen Stoffen. Daraus kann bei richtiger Ernährung und vernünftiger Dosierung ein gesundes Blutfett-Gehalt sowie die Stärkung der Abwehrkräfte erzielt werden.

Medizinische Verwendung von Hanf

Das medizinische Wissen zu den verschiedenen möglichen Anwendungsgebieten von Hanf ist noch sehr uneinheitlich. Für Übelkeit und Erbrechen aufgrund von Chemotherapien bei Krebs, Appetitlosigkeit und Abmagerung bei HIV oder AIDS, bei chronischen und neuropathischen Schmerzen sowie Spastik bei multipler Sklerose und Querschnittserkrankungen kann Hanf Abhilfe schaffen.

In anderen Fällen wie bei Epilepsie, Juckreiz und Depressionen eignet sich die Wirkung der Pflanze nicht. Allerdings solltet ihr beachten, dass der wissenschaftliche Erkenntnisstand für eine bestimmte Indikation nicht unbedingt das tatsächliche therapeutische Potenzial bei entsprechender Erkrankung widerspiegelt.

Klinische Studien mit einzelnen Cannabinoiden (CBD) oder mit Ganzpflanzenzubereitungen zur Untersuchung ihrer therapeutischen Wirkung wurden oft durch positive Erfahrungen von Patienten mit der illegalen Anwendung natürlicher Hanfprodukte angeregt. Daher variiert die Aussagekraft in einzelnen Fällen.

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