Video: Helge Schneider tritt für Deutschland bei Stefan Raabs Free ESC 2020 an

Free European Song Contest als Alternative zum Eurovision

Stefan Raab hat nach 5 Jahren Auszeit mal wieder eine TV-Show produziert. Bei seiner ESC-Version des Bundesvision Song Contests trat Helge Schneider als Überraschungsgast für Deutschland an. Mit einer Harald-Juhnke-Gedächtnispreis verdächtigen Ballade.

Video: Helge Schneider - Forever At Home (FreeESC 2020)

Viele hatten spekuliert: wer tritt für Deutschland bei Raabs FreeESC an? Etwa Raab persönlich? Doch weit gefehlt: Helge Schneider war der Überraschungskandidat, der für Deutschland die Corona-Ballade "Forever At Home" zum Besten gab inklusive Windmaschine. Den Song hatte er nach eigenen Angaben in zehn Minuten geschrieben.

Am Ende landete er mit seinem Beitrag auf Platz 4. Chartsmaschine Nico Santos (aka Nico Wellenbrink) gewann den ersten FreeESC für Spanien.

Das Konzept der Show lehnt sich an den Bundesvision Song Contest an: für die verschiedenen Länder tritt jeweils ein in Deutschland bekannter Künstler für sein Heimatland bzw. ein Land an, dem er/sie sich verbunden fühlt. 

Die besondere Liebe von Stefan Raab zum Eurovision Song Contest ist bekannt. Mit dem Bundesvision Song Contest hatte er eine deutsche Alterantive zur populärsten Musikshow der Welt gegründet.

Später wurde er von der ARD geholt, um die notorisch erfolglosen Deutschen endlich mal wieder zum Erfolg zu führen. Zunächst mit Guildo Horn, dann mit ihm selbst und schließlich gelang ihm der große Coup: nach seinem Vorentscheid wurde Lena 2010 die erste deutsche Eurovision-Siegerin seit Nicole.

Zum zehnjährigen Jubiläum produziert er den Free European Song Contest.

Mit dabei:

Bulgarien: Oonagh

Großbritannien: Kelvin Jones

Irland: Sion Hill

Italien: Sarah Lombardi

Spanien: Nico Santos

Kroatien: Vanessa Mai 

Niederlande: Ilse DeLange

Österreich: Josh. 

Türkei: Eko Fresh mit Umut Timur 

Israel: Gil Ofarim 

Polen: Glasperlenspiel 

Kasachstan: Mike Singer

Dänemark: Kate Hall

Schweiz: Stefanie Heinzmann

Deutschland: Helge Schneider

Mond: Max Mutzke

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