Hype Machine: Die heißesten Newcomer aus dem Netz #10

Unsere Newcomer-Rubrik

Neben den großen Releases der Labels veröffentlichen im Netz jeden Tag unzählige Newcomer aus aller Welt extrem hörenswerte Musik. Die Beste präsentieren wir ab sofort in unserer wöchentlichen Rubrik "Hype Machine". Kurz und bündig.

1. Jack Grace

Bei Newcomern den Namen James Blake als Referenz zu verwenden, ist immer gefährlich. Im Falle von Jack Grace aber völlig angebracht! Seine Debüt-EP "River" erschien am 28.10.2016.

2. Kaz Gamble

Herrlich! So richtig schön dreckiger Indie-Electro, das ist es, was Kaz Gamble hier abliefert. "Tempo" ist erst der zweite Song, den der Produzent aus Boston veröffentlichte. Hoffen wir mal, dass da noch einiges folgt!

3. Oscuro

Legt man die Musik von Oscuro auf, verbreitet sich schnell eine Gewisse Stimmung à la Elliot Moss im Raum – verträumt, melancholisch und trotzdem fordernd! "Still" entstand in Kollaboration mit dem Sänger Archer und ist der erste Vorbote auf sein neues Album.

4. Chris James

Zunächst mag Chris James‘ Musik nach dem vermeintlich typischen Singer-Songwriter klingen. Aber im Laufe der knapp fünf Minuten von "Stairs Up To The Sun" entfaltet sich auf dem gezupften Gitarrenriff aus dem Intro nach und nach ein riesiges, cineastisches Songwriting. Wunderschön!

5. Animal Noise

Animal Noise sind eine dieser Bands, bei den man schon nach der ersten Runde der Bass-Line Lust dazu bekommt, zu ihrer Musik in einem verschwitzen Kellerclub zu tanzen. Hoffen wir einfach mal, dass es die drei Engländer möglichst bald nach Deutschland verschlägt.

6. Holiday Oscar

Tatsächlich hat uns Holiday Oscar keine einzige Info zu sich mitgeschickt. Nur, dass "Nicholas" auf Spotify und iTunes verfügbar ist. Offensichtlich ist ihm bewusst, wie ausgefeilt sein Songwriting ist. Eine gewisse Arroganz macht ja auch interessant, sagt man.

7. A Choir of Ghosts

Wenn wir Schweden nicht hätten, wäre die Welt mit weniger guter Musik gesegnet. Auch von A Choir Of Ghosts hätten wir dann nie gehört. Und wir hätten uns nie zu seinem vielschichtigen, dahinfließenden Folk-Pop in guter alter Herbstmelancholie zergehen lassen können.

8. One Man Dancing

Indie-Pop fehlt es oft an Tiefgang. Er macht Spaß, ohne Frage, aber hinterlässt nichts als einen faden Nachgeschmack und im besten Falle einen Kater nach einer durchtanzten Nacht. Nicht so bei dieser bittersüßen Tanzballade von One Man Dancing. "Blank Page" ist die Debüt-Single ihres bald erscheinenden Debüt-Albums "Memories of a New Home".

9. Luke De-Sciscio

Ein Gitarre, eine zerbrechliche Melodie und schon kann ein Song fertig sein. Ganz ohne großen Produktions-Hokus-Pokus. Luke De-Sciscio beherscht die Kunst des komplett reduzierten Songwritings perfekt. "Stanton Park" ist von seinem bald erscheinendem Album "Gossamer Rose".

10. Sam Himself

Manchmal muss man einer unglaublichen Stimme einfach Tribut zollen; von ihr fasziniert sein und sich in ihr verlieren. Für den Song "July" holt sich der Mann hinter dieser Stimme, Sam Himself, auch noch Verstärkung von seiner Duett-Partnerinn Lynn Thu Tun. Der Song ist auf seinem neuen Album "Songs In D".

Hier gibt es alle Songs nochmal in einer Soundcloud-Playlist.

Alle vorgestellten Tracks wurden uns via Submithub gesendet. Innerhalb von einer Woche erreichen uns dort über 300 Zusendungen. Die besten davon stellen wir euch hier wöchentlich hier vor. 

Auf Submithub können Labels, Künstler und Promoter ihre Promos an ausgewählte Blogs senden und erhalten garantiertes Feedback. Blogs wie unsere versorgen wiederum die Musik-Dienst Hype Machine mit neuer Musik, dessen Charts als inoffizielle Blog-Charts gelten. Wer dort zu hören sein möchte, kommt um eine Präsenz auf den Blogs nicht herum. Submithub vereinfacht das für alle Seiten. Eine tolle Sache, wie man hier hören kann!

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