Indielabels fordern mehr Vielfalt im Radio

Nur 7 Prozent Musik von unabhängigen Plattenfirmen

Der Verband der unabhänigen Musikfirmen VUT fordert #MehrVielfaltimRadio. Derzeit werde 93 Prozent Musik der großen drei Plattenfirmen gespielt und das obwohl wir in Deutschland über viele öffentlich-rechtliche Sender verfügen, die keinen Quotendruck haben müssten.

Einige prominente Künstler wie Adele oder Radiohead veröffentlichen zwar über ein Indielabel ihre Musik, aber der Großteil von alter und zeitgenössischer Hits stammt den drei großen Plattenfirmen Universal, Sony und Warner.

Deshalb fordert der VUT, dass mehr Musik von Newcomern und weniger olle Kamellen im Radio gespielt werden, damit sich auch neue Talente entwickeln und bekannt werden können. Das ist derzeit über Radio kaum noch möglich. 

Vor allem die gebührenfinanzierten Sender sind hier nach Ansicht des VUT in der Verantwortung: „Mit öffentlichen Geldern wird Formatradio betrieben und die kulturelle und musikalische Vielfalt eingeschränkt“, erklärt Jörg Heidemann, Geschäftsführer des VUT. „Wir fordern von den Rundfunkanstalten und den für sie zuständigen Kontrollgremien, sich wieder auf den Kultur- und Bildungsauftrag zu besinnen.“

Hier die Infografik mit den Fakten: 

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