Jahresrückblick 2017: Udo Raaf

Die besten Alben, Songs und Videos des Jahres

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit, seine Spotify- und iTunes Playlists zu checken, was 2017 auf Heavy Rotation lief. 

Beste Alben:

1. Bonobo - Migration

Das Jahr 2017 startete mit Bonobos elektronischem Meisterwerk "Migration" und es hielt sich das ganze Jahr über in meiner Playlist. Und bleibt dort bestimmt auch übers Jahr hinaus.

2. Asgeir - Afterglow
3. UNKLE - The Road: Part 1
4. LCD Soundsystem - American Dream
5. Warhaus - Warhaus

Beste Songs:

1. Dirty Projectors - Keep Your Name

"What I want from art is truth, what you want is fame" - wer solche Sätze in Popsongs verpacken kann, muss ein wahrer Künstler sein.

2. Bonobo - No Reason
3. UNKLE - Looking For The Rain
4. Barbarossa - Griptide
5. !!! - Dancing Is The Best Revenge

Bestes Video:

The Blaze - Territory

Toller Song, grandios inszeniertes Video! Leider konnte die unausgegorene EP des französischen Duos die hohen Erwartungen nicht erfüllen, so wird es wohl nur bei einem One-Hit-Wonder bleiben.

Bester Free-Download:

Roosevelt - Mindight Versions

Nachdem Roosevelts Debütalbum 2016 bei mir rauf und runter lief, waren es dieses Jahr die Remixe des Albums. Und hoffentlich sitzt Marius Lauber schon am nächsten Album.

Bester Newcomer:

Albin Lee Meldau 

Was für eine Stimme! Was für ein Song! Und trotzdem so gut wie keine Views. Das Musikbusiness ist und bleibt brutal und ungerecht neuen Talenten gegenüber.

Bester Musikmoment:

Coolster Auftritt des Jahres: Pink live in Berlin. #pink #getthepartystarted #berlin #kreisch #live #music

Ein Beitrag geteilt von TONSPION (@tonspion) am

Ich neige ja sonst musikalisch eher nicht zu Superstars, aber wie gut ist Pink denn bitte live? Zuerst betritt sie die Bühne einfach mal ganz entspannt durchs Publikum und legt dann eine entwaffnend sympathische Show hin. Dass sie viel lieber die Songs anderer singt als ihre alten Hits und zwischendurch immer wieder mit ihren Fans plaudert, machte den Abend in der Waldbühne noch charmanter. 

Schlimmster Musikmoment:

Wie schlecht muss der Sex eigentlich gewesen sein, um sich freiwillig ein ganzes Konzert von Cigarettes After Sex anzutun? Was auf Platte noch schön entspannend wirkt, entpuppt sich live nach spätestens drei Songs einfach nur noch als Masche und ist im Grunde nichts anderes als Fahrstuhlmusik im Indie-Gewand.

Wiederentdeckung des Jahres:

Alle Jahre wieder zum Aufwärmen im langen Berliner Winter: Glen Hansards Musik sollte es eigentlich auf Rezept in der Apotheke geben. 

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