Jimi Hendrix ist der "wildeste Gitarrist" aller Zeiten

Der Tonspion Wochenrückblick

In der Vorwoche wurde vom Classic Rock Magazine der wildeste Gitarrist aller Zeiten gekürt. Desweiteren will MTV mit neuen Webportalen die jungen Seher zurückholen und in Europa gerät Apple zusehends unter Druck. Diesmal auch von der EU-Kommission.

Wer ist wohl der wildeste Gitarrist im ganzen Land? Wenn es nach einer Umfrage des Classic Rock Magazine, bei der Musikfans ihren Lieblingsgitarristen kürten, geht die Krone wie erwartet an Jimi Hendrix. Keith Richards muss sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, dicht gefolgt von dem vor 17 Jahren verstorbenen Blues-Wunder Stevie Ray Vaughan. Jimmy Page von Led Zeppelin und der von einem Fan ermordete Dimebag Darrell, Gitarrist der legendären Metalkracher Pantera, müssen sich Platz 4 und 5 teilen. Unter die Top 10 schafften es desweiteren Tony Iommi und Eddie van Halen.

Neuigkeiten gibt es diese Woche auch aus der Unterhaltungsindustrie zu vermelden. Weil MTV die Seher ausgehen und diese immer öfters zu Youtube & Co abwandern, will Mika Salmi, der neue Präsident der digitalen Abteilung bei MTV Networks eine neue Webstrategie namens ?Atlas? ins Leben rufen. Mit dieser neuen Strategie sollen die jungen Seher nun stärker in die einzelnen Show-Formate eingebunden werden. Neben den bereits bestehenden Portalen (derzeit an die 150) sollen neue ?Mitmach-Sites? à la Virtual Hills oder Laguna Beach ins Netz gehen.

Apple kommt in Europa immer mehr unter Druck. Nachdem schon zahlreiche europäische Konsumentenschutzverbände gegen die fehlende Interoperabilität des Ecosystems iTunes/iPod mit anderen Hardwaresystemen protestiert hatten, ergreift jetzt auch die EU-Kommissarin für Konsumentenschutz, Meglena Kuneva, das Wort und kritisiert Apple scharf. Sie deutet darauf hin, dass in dieser Angelegenheit bald etwas geschehen müsse.

Wie schon in der Vorwoche berichtet, geht die RIAA aggressiv gegen ?Internet-Piraten? an amerikanischen Universitäten vor. Um einer langwierigen Gerichtsverhandlung aus dem Weg zu gehen, haben die Studenten die Möglichkeit, einen finanziellen ?Ausgleich? per Online-Überweisung auf der Website p2p-lawsuit.com einzuzahlen. Jetzt wurde bekannt, um welche Beträge es sich dabei handelt: das Bußgeld bewegt sich demnach zwischen 3.000 und 5.000 Dollar. Ein ganz schöner Happen. (pb)

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