John Oliver vs. Trump: Warum die freie Presse unsere einzige Hoffnung ist

Wie Donald Trump die Realität verzerrt

Über Donald Trump und seine Regierung will man eigentlich kein Wort mehr verlieren. Aber wegschauen ist keine Lösung. Im Gegenteil. Satiriker John Oliver schaut ganz genau hin. 

Die bisherige Präsidentschaft von Donald Trump ist so irre, wie es nicht mal Pessimisten vorhergesehen hätten. Die zur Objektivität verpflichteten Nachrichten sind überfordert von den zahlreichen Realitätsverschiebungen, die derzeit im Weißen Haus wahrzunehmen sind. Man muss schon sehr viel Humor haben, um all dem Irrsinn noch etwas Lustiges abgewinnen zu können und nicht in Angst zu erstarren.

Der großartige britische Satiriker John Oliver seziert in seinem wöchentlichen News-Kommentar, wie diese irre Realitätsverzerrung zustande kommt und legt Schicht für Schicht frei, warum das für die ganze Welt brandgefährlich ist.

Gleichzeitig deutet er an, wie wir uns aus dem Dilemma befreien können: durch freie Presse, die ganz genau hinschaut und sich vom republikanischen Regime in Washington nicht in die Irre führen und nicht ruhig stellen lässt, sondern wach und aufmerksam jede einzelne Behauptung der Regierung Trump handwerklich sauber auf ihren Wahrheitsgehalt prüft. Wer heute pauschal gegen "die Medien" hetzt, sollte wissen, in welchem Team er spielt. Und dass er selbst aktiv am Ende der freien, demokratischen Welt mitwirkt.

Wir holen uns derweil Orwells "1984" aus dem Bücherregal, wo man Wort für Wort nachlesen kann, wie so eine Welt, in der die Wahrheit von der Regierung vorgegeben wird, aussehen würde.

Empfohlene Themen