Kopierschutz ärgert auch Musiker

US-Musiker gab Tipps, wie der Kopierschutz seiner eigenen CD zu knacken ist

Des einen Freud, des anderen Leid: Während die Musik-Industrie Kopierschutz nun schon seit einigen Jahren als probates Mittel gegen illegales Kopieren einschätzt, ist er uns Usern meist ein Dorn im Auge. Und auch die Künstler selbst finden das nicht immer gut. Die Band Switchfoot beispielsweise.

Manche CDs verweigert das Autoradio, andere wieder streiken, wenn man sie am PC abspielen möchte. An derlei Unbill hat man sich mittlerweile gewöhnt. Doch spätestens wenn der Schutz den PC-Anwender daran hindert, die einzelnen (beim legalen Laden-Kauf einer Musik-CD) bezahlten Tracks in Musik-Programme wie iTunes zu importieren, ist Schluss mit lustig. Der iPod will schließlich bis zum Anschlag mit Musik voll geladen werden. Das sah wohl auch der US-Musiker Tim Foreman von der Band ?Switchfoot? so.

?Als Musiker und Musikfan verstehe ich den Frust der Leute?, schrieb er in einem US-Forum. Deshalb gab er Interessierten auch gleich eine Anleitung, wie der lästige Kopierschutz der aktuellen ?Switchfoot?-CD am besten zu umgehen sei. Foreman empfahl das Ripping-Programm CDEX. Gemeinsam mit dem ?Shift-Trick?, der beim Einlegen der CD den Windows-Start verhindert, sei es das probateste Mittel gegen all die Scherereien. Oder aber man brent die Songs gleich auf eine eigene CD und importiere sie von dort in den iTunes-Store, so Foreman.

Was Foreman bei all seinem Eifer nicht bemerkte: Das Forum, in dem er Tricks zur Umgehung des Kopierschutzes gab, befindet sich auf Sony-Servern. Dort stießen seine Tipps verständlicherweise auf wenig Gegenliebe.

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