Kostenlose Samples: Die Converse Rubber Tracks Sample Library

Die große Sample Datenbank für Musiker und Produzenten

Am Donnerstag stellte Converse Rubber Tracks seine Online Sample Datenbank in Berlin vor. In der Converse Sample Library können sich Produzenten kostenlose, lizenzfreie Samples runterladen und nutzen. Wir waren bei der Präsentation vor Ort und haben uns die Sample Library genauer angeschaut.

Die Produzenten Nick Brown und Oskar Lindskog stellten die Rubber Tracks Sample Library im Converse Concept Store Berlin vor (Fotos: Robin Kirchner)

Daft Punk haben ihren größten Hit "One More Time" aus nur einem einzigen kleinen Sample gebaut. Und unzählige Rap-Stars produzieren ihre Beats mit Samples von alten Aufnahmen. Was sich so einfach anhört, ist in Wahrheit hoch kompliziert. Zwar kann man mit Samples experimentieren und mit ein paar Klicks professionell klingende Tracks bauen, doch danach muss man sie lizenzieren und sich mit den Urhebern und Rechteinhabern auseinandersetzen. Das kann eine große Plattenfirma mit angeschlossener Rechtsabteilung leisten, doch Homerecorder haben dazu weder das Geld noch das Personal. Und auch Studiozeit ist sehr teuer. Wer einen amtlichen Schlagzeugsound braucht, kommt um eine Studioaufnahme aber nicht herum. Oder er verwendet Samples.

Ab sofort gibt es eine Möglichkeit, mit komplett kostenlosen Samples Musik zu produzieren. Die Samples aus der Rubber Tracks Sample Library wurden von Studiomusikern in den Rubber Tracks Studios eingespielt und reichen von sog. "One Shots", also einzelnen Tönen von Bass, Gitarre, Piano, Schlagzeug oder Stimme, die man bearbeiten kann, bis hin zu kompletten Bandtracks. 

Insgesamt über vier Tage Sounds kann man sich in der Library runterladen, eine umständliche Lizenzierung ist nicht notwendig, alle Rechte sind bereits geklärt. Damit sind der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt und man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: die Musik.

Ob man z.B. nur ein professionell aufgenommenes Schlagzeug verwenden will oder einen bestimmten Pianosound oder auch nur ein wenig Inspiration für einen coolen Beat braucht und diesen anschließend selbst einspielt ist jedem Produzenten selbst überlassen. Für Leute, die sich schon mit dem Klären von Samples rumschlagen mussten, ist das ein wahres Schlaraffenland. 

Jeder kann die Rubber Tracks Library nutzen, egal ob Anfänger oder Profi. Wer einfach nur lernen will, eigene Tracks mit Hilfe von Samples zu bauen, braucht nur eine kostenlose Studiosoftware wie z.B. Reaper oder Garage Band und kann sofort loslegen. Ein Instrument muss man dafür nicht beherrschen. 

Aber auch Profis können ihre selbst eingespielten Tracks mit den Studiosamples veredeln. Wer möchte, kann seine fertigen Tracks in der Library hochladen und zeigen, was er mit den Samples angestellt hat - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Einen Mega-Hit wie "One More Time", so einfach er auch gestrickt sein mag, wird man auch mit einer kostenlosen Datenbank nicht so schnell landen. Dafür braucht es immer auch das geniale Händchen an den Reglern.

Um die Sample Library zu testen geht einfach direkt auf www.conversesamplelibrary.com

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Studio (Bild: Unsplash / Tom Pottiger)

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