Laut Studie macht Eurovision Menschen glücklicher

Teilnahme des eigenen Landes entscheidet über Zufriedenheitsfaktor

Alle Eurovision-Hasser müssen nun ganz stark sein, denn laut einer Studie von Londoner Forschern macht das Event glücklich: Entscheidend ist dabei, ob das eigene Land an dem Musikwettbewerb teilnimmt.

Forscher am Imperial College London haben herausgefunden, dass es dabei völlig egal ist, auf welchem Platz das eigene Land am Ende landet – dabei sein ist offenbar alles, was man zum glücklich sein braucht.

Insofern hätte sich Deutschland angesichts der desaströsen Ergebnisse der letzten Jahre nicht grämen müssen – wobei das Dabeisein im Falle Deutschlands ja irgendwie „erkauft“ ist, denn Deutschland als Mitfinanzier muss nicht fürchten, bei den Halbfinals auszuscheiden.

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Die Studie bezieht sich auf Daten aus den Jahren 2009 bis 2015, bei denen 160.000 Personen aus 33 europäischen Ländern direkt nach dem Eurovision zu ihrer Zufriedenheit befragt wurden.

Menschen, deren Land am ESC teilnahm, hatten eine 13 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit glücklich zu sein, so das Ergebnis. Studienleiter Filippos Filippidis fasst das Ergebnis so zusammen:

“We found that participating in the ESC and doing badly is better than not participating at all“.

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