Marshall entwickelt Smartphone für Musikfreaks

Alles für den Klang

Die britische Firma Marshall hat sich mit Gitarrenverstärkern, Lautsprechern oder Kopfhörern einen Namen gemacht. Seit neuestem im Angebot: Das Smartphone-Modell "London".  Das erste Handy, fokussiert allein auf Klang und Sound mit vielen kleinen netten Spielereien. 

 

Credit: Marshall
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Foto: Marshall

 

Eric Clapton, Kurt Cobain, Pete Townshend, Noel Gallagher und viele andere weltberühmte Gitarristen schwör(t)en auf die solide Wertarbeit von Marshall. Jetzt erweitert die renommierte britische Firma ihr Geschäftsfeld. 

Wir dürfen vorstellen: "Das lauteste Smartphone der Welt." Ob es stimmt, was Marshall verspricht, wissen wir noch nicht. Die Gadgets, die die neueste Tüftelei der Briten aber bietet, lässt jeden Musik-Enthusiasten aufhorchen - egal ob Konsument oder Musiker.

Bei dem ersten Smartphone der Briten soll die Soundqualität dank zweier Frontlautsprechern und einem eingebauten Audio-Chip im Vergleich zu normalen Smartphones deutlich besser sein. Mit dem eingebauten Equalizer und einem goldenen Lautstärkerädchen wird man außerdem zum do-it-yourself-Tontechniker. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man sich an eigene Aufnahmen herantraut.

 

Credit: Marshall
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Zwei integrierte Mikrofone mit Geräuschunterdrückung sollen für einwandfreie Aufnahmen sorgen. Was zu Beatles-Zeiten noch mit einem riesigen Vier-Spur-Tonbandgerät gemacht werden musste, passt heutzutage in eine Handfläche. Die integrierte App erlaubt das Aufnehmen von vier separaten Spuren. Ausreichend für amtliche Proberaum-Aufnahmen. Ende des Jahres sollen auch DJs voll auf ihre Kosten kommen. Dann folgt eine eigene DJ-App. Damit bietet der legendäre Gitarren-Amp-Produzent Marshall, der seit einiger Zeit auch Kopfhörer im Programm hat, eine echte Welt-Neuheit für echte Musikfans und fordert Smartphone-Gigant Apple, der mit seinem neuesten iPod-Modell nicht viel Neues zu bieten hat, heraus.

Das Musik-Smartphone mit Android-Betriebssystem soll ab September im Handel sein und um die 549 Euro kosten.

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