Massive Attack fordern ZeroDB

Triphopper setzen sich gegen Musik als Psychofolter zur Wehr

Seit den Vorkommnissen in Guantanamo weiß man, dass Musik als Folterinstrument eingesetzt wird. Darauf macht die Organisation ZeroDB mit ihrem ungewöhnlichen Protest aufmerksam. Prominente Unterstützung bekommt sie dabei von Massive Attack, die ihren Song „Saturday Come Slow“ für einen Kurzfilm, der sich mit der Problematik befasst, zur Verfügung gestellt haben.

Im Mittelpunkt des Videos, für das Massive Attack einen der Songs ihres neuen Albums „Heligoland“ beigesteuert haben, steht ein ehemaliger Gefangener des Gefängnisses in Guantanamo Bay, der mehrfach mit überlaut abgespieltem Heavy Metal gefoltert wurde.

Gegen diese Form der Psychofolter und jede andere Form der Folter setzen sich Musiker wie Graham Coxon (Blur), The Wedding Present, Dizzee Rascal, We Have Band oder Robert del Naja von Massive Attack mit einem stummen Protest auf der Website der Initiative ZeroDB zur Wehr. Mit dem Video zu „Saturday Come Slow“ mit Damon Albarn am Mikrophon tragen Massive Attack ihren Teil dazu bei, auf das Anliegen von ZeroDb aufmerksam zu machen.

Zur Website von ZeroDB

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